Einswarden „Es wird nichts so bleiben wie es ist. Neue Entwicklungen erfordern auch neue Arbeitsprogramme. Da wird noch vieles auf uns zukommen. Gemeinsam wird es uns aber gelingen, die Herausforderungen zu meistern“, sagte Michael Eilers. Der Betriebsratsvorsitzende des Einswarder Werkes der Premium Aerotec GmbH (PAG) ließ keinen Zweifel daran, dass die Nordenhamer Flugzeugbauer auch beim nächsten Familientag in einigen Jahren den Besuchern wieder etliche Neuerungen und Veränderungen präsentieren werden.

Dass sich während der 82-jährigen Luftfahrtgeschichte in Nordenham nicht nur der Name des Unternehmens (Weserflug, VFW-Fokker, MBB, Dasa, Airbus und jetzt PAG) mehrfach geändert hat, sondern sich der Standort mit rund 3000 Mitarbeitern, davon 110 Auszubildende, im Bereich der integrierten Schalenfertigung zu einer der weltweit modernsten Produktionsstätten entwickelt hat, davon konnten sich rund 20 000 Besuch des Familientags am Sonnabend überzeugen.

„Wir sind stolz darauf, ein führendes Unternehmen der Luftfahrtbranche in Nordenham zu haben“, machte Bürgermeister Carsten Seyfarth bei der Eröffnung des Familientags deutlich. Der sei eine tolle Sache, weil er die Chance biete, nicht nur den Mitarbeitern zu danken, sondern darüber hinaus die große Innovationskraft im Einswarder Werk einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

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„Wer in einen Airbus einsteigt, begibt sich auch in ein Stück Nordenham“, verdeutlichte Dr. Thomas Ehm. Der Vorsitzende der PAG-Geschäftsführung wies darauf hin, dass das Unternehmen mit seinen Standorten in Augsburg, Hamburg, Bremen, Varel und Nordenham sowie im rumänischen Brasov mit insgesamt rund 10 000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von mittlerweile zwei Milliarden Euro hat. Thomas Ehm hob dabei die herausragende Bedeutung des Standortes Nordenham wegen der großen Kompetenz im Hightech-Bereich hervor.

Werkleiter Cord Siefken erinnerte an die Anfänge der Luftfahrtgeschichte in Nordenham, die vor 82 Jahren in Zeiten der Aufrüstung mit dem Bau von Flugbooten, Wasserflugzeugen und Propellermaschinen begonnen hatte. Nach einer Zeit des Stillstandes erfolgte ab 1956 die Wiederbelebung mit der Fertigung von Hubschraubern, der Transall und des Starfighters. In den 1970/80er-Jahren wurden neue Hallen gebaut und neue Fertigungen installiert.

Der Grundstein für die derzeitige Produktion sei mit dem Teilebau für den Airbus 300 gelegt worden. Heute verlassen nach Aussagen von Cord Siefken Komponenten und Großbauteile wie Rumpfschalen und Sektionen für rund 700 Flugzeuge pro Jahr das Einswarder Werk. Der Standort ist mit dem Rumpfschalenfertigung aus Metall- und Kohlestofffaserverbundwerkstoffen unter anderem am Bau des Großfliegers A 380 und der neuen A350 beteiligt.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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