Lemwerder Das Kästner-Zitat „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ hat sich seit mehr als 30 Jahren eine Gruppe engagierter Lemwerderaner auf die Fahnen geschrieben. Was als Arbeitskampf der VFW-Frauen 1982 begann, hat im Gegensatz zum Lemwerderaner Flugzeugbau die Jahre überdauert – nur mit dem Unterschied, dass seit einem Vierteljahrhundert krebskranke Kinder und ihre Angehörigen unterstützt werden.

Christel Krapp-Heckers, Ingrid Kwiske sowie Ursel und Hans-Joachim Beckmann fanden das 25-jährige Unterstützen des Bremer Elternvereins Leukämie- und Tumorkranker Kinder sei ein Anlass, sich endlich einmal bei den vielen Helfern in Lemwerder zu bedanken. Insgesamt 250 000 Euro seien in dieser Zeit in der Gemeinde zusammen gekommen, hieß es. Darum lud die Initiative am Sonntagnachmittag alle, die sich mit der Gruppe verbunden fühlen, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag in den „schönsten Kuhstall der Region“ ein, wie Schirmherr Beckmann die mehr als 60 Gäste in der Begu begrüßte. Neben einem Rückblick auf das Erreichte, Informationen und persönlichem Dank der Vorstandsmitglieder Ingrid und Günther Müller sowie Christine Schnibbe vom Bremer Elternverein, kam auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Auf der Bühne der Begu stand kein geringerer als Frank Sinatra, alias Jens Sörensen, und sorgte stilecht mit Hut, Whiskyglas, vielen Welthits und einer kleinen Biographie des Stars für das musikalische Rahmenprogramm.

Christel Krapp-Heckers, die damals durch einen Radiobericht auf das traurige Schicksal der Betroffenen aufmerksam wurde und vorschlug, nach dem Abklingen der Arbeitskämpfe sich auf diesem Gebiet zu engagieren, freute sich, in all den Jahren dem Vorsatz, nur für konkrete Anschaffungen zu spenden, stets treu geblieben zu sein – neben der Transparenz sicherlich ein Grund für das entgegengebrachte Vertrauen in dieser langen Zeit. Während der kleinen Feierstunde erinnerte sie an die Auftritte der „Blauen Jungs“ in der Ernst-Rodiek-Halle, die „Glückspfennig Aktion“ von Airbus Nordenham oder die Verkaufsstände auf dem Nikolausmarkt, mit denen in den ersten Jahren Gelder zusammengetragen wurden. Heute gibt es neben Geschäftsleuten wie Hannelore Ebeling mit ihren Modenschauen oder Firma Rodiek, die sich Weihnachten Geld statt Geschenke von Geschäftspartnern wünscht, viele private Spender.

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Die Kinderkrebshilfe freute sich, dem Elternverein erneut Wünsche erfüllen zu können. Für 20 000 Euro konnten ein Schallkopf für das Ultraschallgerät, zwei Patientenbetten und Überwachungsmonitore bestellt werden. Besonders groß war die Freude am Sonntag über die Spenden in Höhe von 1695 Euro, die sich im aufgestellten Sparschwein fanden.

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