BRAKE Der Sand wird für den Bau der Schiffswendestelle in Bremerhaven aus der Weser entnommen. Hobberbagger liefern insgesamt 2,1 Millionen Kubikmeter.

von lore timme-hänsel BRAKE - Grund zur Freude gab es gestern bei Niedersachsen-Ports. Nachdem dem Bau der Schiffswendestelle am Containerterminal in Bremerhaven nichts mehr im Wege steht, wurde gestern von Bremen-Ports der erste Sand aus der Weser für die Norderweiterung des Braker Hafens geliefert. Ab morgen sind zwei Hobberbagger zwischen Bremerhaven und Brake im Einsatz. Die Bagger können jeweils 6200 Kubikmeter Sand fassen und pro Tag etwa drei bis vier Fuhren liefern. Matthias Dornblüth, Leiter von Niedersachsen-Ports in Brake, rechnet damit, dass in zweieinhalb Monaten die gesamte Menge von 2,1 Millionen Kubikmeter Sand auf das Erweiterungsgelände aufgebracht ist.

Das Gelände wird für die Vorbelastung auf eine Höhe von acht Meter gebracht und liegt damit sechs Meter über der Sollhöhe. Den Sand, der nach der Vorbelastung nicht mehr benötigt wird, verwendet Niedersachsen-Ports dann beim Bau der Gleis- und Straßentrassen für das Hafenerweiterungsgebiet und für die Pütten, die derzeit im Golzwarder Außendeichsgelände entstehen, wo der II. Oldenburgische Deichband Klei für Deichbaumaßnahmen entnimmt. „Der Deichband braucht Klei und uns stört er nur, weil er Setzungen verursacht“, erklärt Dornblüth die Kooperation.

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Lange Gesichter gab es dagegen gestern bei vielen Auto- und Lkw-Fahrern, die über die Berliner Straße zum Hafen oder zur Fähre fahren wollten. Sie mussten am gesperrten Bahnübergang in Boitwarden umkehren und einen Umweg über Golzwarden machen.

Grund für die Vollsperrung sind Straßenbauarbeiten. Die Boitwarder Straße wird zurzeit ausgekoffert und verschwenkt. Die Straße führt künftig um den Lagerplatz an der Einmündung zur Nordstraße herum. Auch am Lagerplatz sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Die Vollsperrung dauert bis zum Wochenende, bereits ab Montag, 28. August, soll der Verkehr zum Hafen und zur Fähre über die neue Trasse rollen.

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