TOSSENS TOSSENS - Der große, gelbe Kürbis liegt zerquetscht vor dem Gemüsebeet. Benjamin Luga und Johanna Preisler schauen enttäuscht auf die nun leere Stelle im Beet. Marvin Cassens und Indra Lüdeke halten noch einige Kürbis-Stücke in ihren Händen. Sie können es nicht begreifen, dass Jugendliche solch gemeine Taten begehen können.

Die Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens in Tossens sind bitter enttäuscht. Wieder einmal haben Rowdys ihre Beete verwüstet und die Anlagen zerstört, die sie liebevoll pflegen. Das geschehe überwiegend an den Wochenenden, erzählt die Leiterin Alexandra Antons. Auch sie findet kaum Worte für diese Art der Zerstörungswut.

Nicht genug damit, dass eine Gruppe von Jugendlichen – so vermutet die Erzieherin – das Werk der 35 Kinder mutwillig zerstört hat. Auf der Terrasse und unter dem großen Apfelbaum auf der Wiese hinter dem Kindergarten liegen zermatschte Äpfel in Hülle und Fülle. Das Obst haben die unbekannten Täter als Wurfgeschosse benutzt und damit auf die großen Fenster des Kindergartens gezielt. Die Scheiben sind übersäht mit Apfelmus. Es sei ein Wunder, dass die Fenster noch heil geblieben sind, merkt Alexandra Antons an. So haben die Angestellten vor allem montags alle Hände voll zu tun, die Scheiben wieder klar zu wischen.

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Das Schild an der Eingangspforte „kein öffentlicher Spielplatz“ hindert die Übeltäter laut Alexandra Antons nicht daran, über den kleinen Zaun zu klettern und ihr Unwesen zu treiben. Seit gut vier Jahren werden immer wieder Pflanzen aus den Beeten gerissen, Äste abgebrochen und auch die Erdbeersträucher umgeknickt, die reifen Früchte achtlos in die Gegend geworfen. Bei der letzten Attacke haben die Rowdys sogar das Weidenhaus demoliert. Die frevelhafte Tat am großen Kürbis habe jetzt das Fass zum überlaufen gebracht, betont die Leiterin. Die Erzieherinnen und die Kinder hoffen, dass den Randalierern endlich das Handwerk gelegt wird.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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