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ABBEHAUSEN ABBEHAUSEN - „Schon als Grundschulkind habe ich gewusst, dass ich diesen Laden eines Tages übernehme“, sagt Christine Renken. Einen anderen Beruf habe sie sich nie vorstellen können. Nun ist der Tag der Übernahme des elterlichen Geschäftes gekommen: Ab Dienstag, 1. November, führt die 32-jährige Abbehauserin das „Textilhaus D. Renken“ an der Butjadinger Straße.

Seit dem 1. November 1919 ist das Geschäft im Besitz der Familie Renken. Seinerzeit hatte Diedrich Renken das „Manufakturgeschäft“ von Kaufmann Röben erworben. Am 1. November 1957 gab er die Leitung an seinen Sohn Dieter weiter, der schon als Lehrling im Betrieb des Vaters begonnen hatte. Insgesamt hat der heute 76-Jährige rund 60 Jahre im Textilhaus gearbeitet.

Mit Christine Renken übernimmt die Enkelin des Gründers das Abbehauser Fachgeschäft. Auch sie hat – ähnlich wie ihr Vater – schon als Auszubildende im Textilhaus Renken angefangen, und zwar 1990. In den vergangenen Jahren hat sie allmählich Aufgaben der Geschäftsführung übernommen. Nun erfolgt die handelsrechtliche Übergabe. „Wir sind sehr glücklich, dass Christine unser Geschäft weiterführen möchte“, sagt Inge Renken, ihre Mutter.

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Neben Damen-, Herren- und Kinderbekleidung werden im Textilhaus Renken auch Spielwaren verkauft. In früheren Jahren war das Sortiment noch breiter. Da gab es so ziemlich alles von Schuhen über Porzellan, Tabakwaren, Gardinen, Teppiche, Bodenbeläge oder Bettwäsche bis hin zu Instrumenten.

Die waren ein Hobby von Dieter Renken. Um zum Beispiel die Akkordeons, die er verkauft hat, auch reparieren zu können, hat er vor Jahren eigens einen zweiwöchigen Lehrgang bei der Herstellerfirma in Trossingen im Schwarzwald besucht.

„Doch irgendwann mussten wir uns spezialisieren“, erinnert sich Dieter Renken. Da sei die Wahl auf Bekleidung und Spielwaren gefallen, weil die Nachfrage der Kunden, die aus der gesamten nördlichen Wesermarsch kommen, am größten gewesen sei.

Fast mit zur Familie gehört die langjährige Angestellte des Textilhauses, Gunda Cordes. Sie hat 1973, vier Monate vor der Geburt ihrer zukünftigen Chefin, bei Renken begonnen. Das Team komplettieren zwei 400-Euro-Kräfte, Silvia Schaefer und Kerstin Beyer, die ihre Arbeit zum 1. November aufnehmen wird.

Dieter Renken zieht sich nun ganz aus dem Geschäft zurück und will mit seiner Frau Inge den Ruhestand genießen. Inge Renken hat ihrer Tochter allerdings versprochen, einzuspringen, wenn sie Hilfe im Laden benötigt.

Am Erfolgsrezept der Eltern will Christine Renken indes festhalten: „Die Kunden wissen, dass sie bei uns kompetent beraten werden und guten Service bekommen“, sagt die neue Chefin.

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