Brake Die Entscheidung, welche(s) Telekommunikationsunternehmen den Breitband-Ausbau im Landkreis Wesermarsch vorantreiben soll, steht bevor. Wie Ingrid Miodek von der Stabsstelle des Landkreises dem Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus mitteilte, werde derzeit der Kooperationsvertrag ausgearbeitet. Dieser soll am 12. Juni dem Kreisausschuss in nichtöffentlicher Sitzung vorgelegt werden. Entscheiden soll der Kreistag eine Woche später.

Der Vertrag sieht vor, dass bis Ende 2018 flächendeckend Netzgeschwindigkeiten von 50 Mbit/s verfügbar sein müssen. „Wobei flächendeckend nicht heißt, dass jeder Hof angebunden werden kann“, betonte Ingrid Miodek. „Wir werden Ende 2018 aber eine eine wesentlich bessere Breitbandversorgung in der Wesermarsch haben.“ Bis Ende 2019 sollen dann vier bisher unterversorgte Gewerbegebiete in Nordenham, Elsfleth, Ovelgönne und Jade mit Leitungen von 1 Gigabit angeschlossen werden.

Dem Landkreis „total wichtig“ sei auch die Beseitigung von Funklöchern in der Wesermarsch. Dazu haben Städte und Gemeinden dem Breitbandkompetenzzentrum Mobilfunkstandorte zur Erstellung eines Online-Atlasses mitgeteilt. Neben der Aufstellung weiterer Funkmasten sei der Anschluss aller Masten an die Glasfasertrassen unerlässlich, so Ingrid Miodek. Bis Ende 2018 soll auch hier die Planung stehen. Zunächst soll eine Versorgung im heute schnellen LTE-Standard sichergestellt werden. Zugleich sollen aber die Voraussetzungen für den kommenden 5 G-Mobilfunkstandard berücksichtigt werden. Dessen Rahmenbedingungen sollen bis 2020 feststehen.

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Insgesamt sollen 5,2 Millionen Euro in den Ausbau schneller Datennetze im Landkreis investiert werden. 2,6 Millionen Euro kommen vom Bund, 2 Millionen aus Landesmitteln und 600 000 Euro steuern Landkreis sowie Städte und Gemeinden bei.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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