Brake Die SPD-Ratsfrau Nicole Buntrock hat in der Sitzung des Stadtrates am Donnerstagabend eine persönliche Erklärung zu den Sexismus-Vorwürfen im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung Wesermarsch abgegeben. Die Erklärung war abgestimmt mit ihrem Ratskollegen Holger Kromminga. Die beiden sind auch Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Brake.

„Ohne die genauen Vorgänge in der Aufsichtsratssitzung zu kennen, wollen wir laut und deutlich sagen, dass wir Sexismus in jedweder Form auf das Schärfste ablehnen und verurteilen“, sagte Buntrock. Sexismus diene dazu, etablierte, männerdominierte Machtstrukturen zu erhalten und zu verfestigen und Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltungsmöglichkeit innerhalb der Gesellschaft zu verwehren.

Buntrock weiter: „Es muss völlig selbstverständlich sein, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind, die gleichen Möglichkeiten, Rechte und Pflichten haben und haben müssen. Leider scheint das jedoch immer noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein.“

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Die Sozialdemokratie stehe für die Gleichstellung von Frauen und Männern. „Wir stehen hier heute Abend vor Ihnen, um diesen Grundstein unserer Gesellschaft noch einmal ganz klar und deutlich einzufordern“, führte Buntrock weiter aus.

Sexismus innerhalb der Gremien der kommunalen Zusammenarbeit würde niemals geduldet und akzeptiert, die kleinsten Anzeichen würden mit allen gebotenen Mitteln und Konsequenzen bekämpft.

Der Ratsvorsitzende Hans-Dieter Beck ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderung. Die Grünen-Kreistagsabgeordnete Christina-Johanne Schröder beschuldigt Beck, sie sexistisch beleidigt zu haben. Beck hatte sich für seine Äußerung am nächsten Tag entschuldigt.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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