Brake Die Produktion von Kompost auf dem Gelände der Mülldeponie in Käseburg war immer mit Schwierigkeiten verbunden gewesen und bereitete Probleme. Varianten zur Optimierung der Nachrotte, die beim Gärprozess anfällt, fruchteten nicht. Jetzt wurde ein Schlussstrich unter das Kapitel gezogen. Der Braker Stadtrat stimmte einer Änderung des Bebauungsplanes zu und machte einstimmig den Weg frei für eine andere Nutzung.

Von einer verbesserten Situation für die Nachbarschaft, die sich stets über Geruchsbelästigungen beklagt hatte, sprach Hans-Dieter Beck (CDU). „Wir müssen jetzt einen Strich darunter setzen“, betonte der Christdemokrat. In der Halle würde künftig nur noch Müll gelagert und sortiert.

Die Gesellschaft für integrierte Abfallbehandlung und Beseitigung Wesermarsch (GIB), die seit Mitte 2012 die Vergärung von Bioabfällen zur Gewinnung von Kompost, elektrischer Energie und Wärme betreibt, hat seit längerem andere Pläne. Genutzt werden soll die Halle zum Umschlag von Hausmüll/Restabfall, Sperrmüll, Gewerbeabfall und Gelbem Sack. Die Abluftbehandlung der Umschlaghalle soll an die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Laut GIB-Geschäftsführer Hans Conze-Wichmann soll die nun leere Halle neue Türen sowie eine technische Anlage zum Emissionsschutz erhalten. Die Anwohner hätten keine Auswirkungen zu erwarten. „Fundamente für Biofilter müssen in den Boden“, merkte Hans Conze-Wichmann an. Sie würden aber nicht sehr tief gegründet.  Die Abfallwirtschaft Wesermarsch hat einiges vor (die NWZ berichtete): Das Entsorgungszentrum Wesermarsch soll umstrukturiert und erweitert werden. Bis 2021 soll der Standort an der Otto-Hahn-Straße verlassen werden. Im Braker Gewerbegebiet sind der Eigenbetrieb des Landkreises sowie die GIB (eine Landkreis-Tochter) ansässig. Zur Konzentrierung der Abfallwirtschaft im Sinne eines Entsorgungszentrums Wesermarsch ist der Umzug der GIB nach Brake-Käseburg im Jahr 2023 angedacht. Der Betrieb zur Biogaserzeugung soll aufrecht erhalten bleiben.

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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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