Brake Die Junge Union (JU) im Kreisverband Wesermarsch hat den Braker Hafen besichtigt. Die Mitglieder erfuhren, dass mittlerweile 1000 Arbeitsplätze vom Hafen abhängen sind, der mit seinen rund sechs Millionen Tonnen Umschlag zu den größten Seehäfen in Niedersachsen gehört.

Anlass für die Hafenbesichtigung war ein Besuch des JU-Landesvorsitzenden Christian Fühner, der während seiner Sommertour die JU-Verbände vor Ort kennenlernen möchte. Er ist auch Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages für den Wahlkreis Lingen und war im März als Nachfolger des neuen JU-Bundesvorsitzenden Tilman Kuban ins Amt gewählt worden.

Die Hafen-Besucher zeigten sich insbesondere vom Ausblick begeistert, der sich ihnen vom 80 Meter hohen Hafen-Silo bot. Der Vorstandsvorsitzende der J. Müller AG, Jan Müller, erklärte das Hafengelände und erläuterte die einzelnen Güter, die im Hafen umgeschlagen werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Diskutiert wurde außerdem über die geplante Weservertiefung von Bremerhaven bis Brake. Jan Müller sprach über die Notwendigkeit und die wirtschaftliche Bedeutung einer Vertiefung, die es Schiffen erlauben würde, bis zu 10 000 Tonnen Fracht zusätzlich aufzunehmen. Im Wettbewerb vor allem mit niederländischen Seehäfen sei dies bislang ein großer Nachteil.

„Das Thema Weservertiefung muss weiterhin forciert werden. Wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Nachhaltigkeit müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen“, fasste der Kreisvorsitzende Jannes Böck die Diskussion zusammen. Im Verwaltungsverfahren müssen umfangreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen behandelt werden, die im Ergebnis auch positive Wirkungen auf die Ökologie darstellen können. „Angesichts der Bedeutung des Hafens für die Wirtschaft im Oldenburger Land und für die zahlreichen Arbeitsplätze in der Wesermarsch müssen Kompromisslösungen gefunden werden, die die Nachhaltigkeit und die Standortsicherung in Einklang bringen“, so Jannes Böck weiter.

Auch über Infrastruktur wurde gesprochen. „Ein Seehafen ist von einer gut funktionierenden Anbindung abhängig“, sagte Jan Müller. Der Ausbau von Fernstraßen und die Instandhaltung der Schienenstrecke Hude-Nordenham seien ebenso wichtig wie eine gute Breitbandanbindung.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.