Brake Das ursprüngliche Mansarddachgebäude aus dem Jahr 1930, 1991 mit einem Flachdachanbau erweitert, ist eingerüstet. Das Haus wird kernsaniert, der Anbau erhält ein zusätzliches Stockwerk mit zwei Wohnungen. Und das Besondere daran: Auf die energetische Sanierung im KfW-55-Standard legen die beiden Architekten und Inhaber Carsten Reents sowie Andreas Hauth großen Wert.

Das rund 90 Jahre alte Gebäude, in dem sich die Arztpraxis von Dr. Hans-Jochen Ross befand, wird auf den technisch neuesten Stand gebracht. Im Dezember 2018 hatte die Reents & Hauth GbR das Haus erworben. Nach der Baugenehmigung durch den Landkreis Wesermarsch haben seit Mai 2019 die Handwerker das Sagen auf der Baustelle.

Das Effizienzhaus wird sich nach Fertigstellung durch eine besondere energieeffiziente Bauweise und Gebäudetechnik auszeichnen. Der Begriff bezeichnet einen Energiestandard für Wohngebäude, den die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingeführt hat. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) definiert Höchstwerte, die ein vergleichbares Referenzgebäude einhalten muss. Ein KfW-Effizienzhaus 100 entspricht beispielsweise den Vorgaben der EnEV. Das KfW-Effizienzhaus 55, das nun in Brake entsteht, benötigt nur 55 Prozent der Energie des Referenzhauses.

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Bei einem Rundgang durch den Rohbau erläuterte Andreas Hauth die Vorzüge des Hauses. Als Heizungsanlage wird eine Luftwärmepumpe installiert. Die elektrische Energie zum Betreiben der Wärmepumpe wird über eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Anbaus erzeugt. Das Gebäude wird rundherum gedämmt. Alle Fenster werden erneuert, das Haus mit Dreischeibenisolierverglasung ausgestattet.

Bislang befindet sich das Ingenieurbüro Schäfer-Reents-Hauth GmbH im Dungendeichsweg 38. Es war vor zwölf Jahren als Nachfolgebüro vom Ingenieurbüro Friedrich Schäfer gegründet worden. Jetzt gibt es einen Generationswechsel: Friedrich Schäfer verlässt die GmbH und die beiden Architekten Carsten Reents und Andreas Hauth betreiben das Büro weiter – jedoch bald an anderer Stelle. Das Wohn- und Geschäftshaus soll zum Januar 2020 hin bezugsfertig sein. Im Erdgeschoss ist dann das Ingenieurbüro Reents und Hauth zuhause. Für die sieben Mitarbeiter entstehen bis dahin Arbeitsplätze, Besprechungs- und Sozialräume. Die beiden neuen Wohnungen des Anbaus und die Wohnung im älteren Teil des Gebäudes werden zudem modern ausgestattet. Aus alt mach neu und schick: Das sanierte Haus ist ein Musterbeispiel mit vielen kreativen Ideen.

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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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