Brake Zur Übergabe des Bildes „Der Aufschrei“ an Landtagsvizepräsidentin Meta Janssen-Kucz (Grüne) meldet sich auch die Bürgerinitiative AtommülldepoNIE zu Wort. Ihr Sprecher Harry Grotheer verweist darauf, dass dem Bild im Umweltministerium „ein publikationswirksamer Platz mit der Begründung der Neutralität verweigert“ worden sei – „genau die Neutralität, die wir gegen Lobbyismus in Politik und damit Gesetzgebung einforderten“. Ursprünglich hatte der Braker Künstler Eckhard Berger sein Bild persönlich Umweltminister Olaf Lies (SPD) überreichen wollen, verbunden mit der Bitte, es öffentlich im Ministerium aufzuhängen. Das Bild nahm sein Büroleiter entgegen, im Ministerium fand es dennoch keinen Platz.

Die Landtagsvizepräsidentin, so Grotheer weiter, teile diese Bedenken nicht, „die ihr Kollege Lies zum Zeitpunkt seiner Bewerbung zum Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft hatte“. Und weiter: „Gilt sein Zitat anlässlich des Klimareports: ,Diese Generation entscheidet, unter welchen Bedingungen unsere Enkelkinder einmal leben werden‘ etwa nicht für unerforschte atomare Gefahren?“ Grotheer verweist auf die im Genehmigungsbescheid für den Rückbau „versteckte“ Möglichkeit der Deponierung von freigemessenem Material auf „per se nicht geeigneten Deponien wie in Brake-Käseburg“.

Für BI-Sprecher Harry Grotheer steht fest: „Verharmlosen und die Öffentlichkeit raushalten ist das Ziel, aus Asse & Co hat man nichts gelernt.“ Das Verhalten vieler Politiker, mit der Gesundheit ihrer Wähler zu spielen, um der Energiewirtschaft die satten Gewinne zu sichern, könne man beim besten Willen nicht mit logischem Menschenverstand erklären.

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Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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