LEMWERDER „Eine besondere Kindertagesstätte braucht auch ein besonderes Insektenhotel“, lautet die Devise der Lemwerderaner Kita. Und da sich seit einigen Wochen dort alles um heimische Tiere dreht, mit denen sich die einzelnen Gruppen altersgerecht beschäftigen, passt der Bau eines Insektenhotels hervorragend dazu. Das findet Pädagoge Manfred Klindt, der gemeinsam mit Brigitte Wendelken die Hortkinder betreut. Auch die Kinder waren von der Idee begeistert, denn so können sie Mauerbienen, Lehmwespen, Hummeln oder andere Insekten aus nächster Nähe beobachten.

Bevor jedoch ein Tier dort wohnen kann, liegt viel Arbeit vor den jungen Forschern. Aber momentan sind an der Baustelle eher noch die Handwerker gefragt.

Grundlage des Baus ist die Anleitung, die sich der Pädagoge beim Nabu besorgt hatte. Zudem musste überlegt werden, wie Baumaterial günstig erworben werden konnte. Spenden von Banken oder Geschäftsleuten gehörten genauso dazu wie moderate Preise des örtlichen Holzhandels und die fachkundige Unterstützung der Eltern, die beim Bau helfen.

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Das Fundament, auf dem das drei Meter breite und mindestens zweieinhalb Meter hohe Gestell errichtet werden soll, hat Klindt mit den Jungen der Hortgruppe schon betoniert. „Die passenden Metallträger darin wurden eigens für das Insektenhotel von einem Vater geschweißt“, erzählt er. Auch die Firstpfannen, die nachher als Krönung oben drauf kommen, sind eine Spende.

„Das Ganze wird so gebaut, dass es erweiterungsfähig ist. Der Bau soll ein fester, lebendiger Bestandteil der Tagesstätte werden“, erklärt Klindt begeistert. Wenn das Hotel fertig ist, können in dem darunter vorgesehenen Beet auch Kröten überwintern. Weiter oben sind Einfluglöcher für Fledermäuse geplant. Spannend bleibt es auf jeden Fall, denn wer dort nachher tatsächlich wohnt, wird sich erst mit der Zeit zeigen.

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