BLEXEN Die Präsentation der Produktionsstätten stieß auf großes Interesse. Jugendliche konnten sich über Ausbildungsplätze informieren.

von wolfgang weiß BLEXEN - Eine pinkfarbene Hüpfburg vor der Industrie-Kulisse und Freizeitkleidung neben Arbeitsanzügen – beim Tag der offenen Tür der Kronos Titan GmbH in Blexen war das möglich. Viele Besucher nutzten am Sonnabend das Angebot, sich in dem Werk über die Arbeitsplätze und die Herstellung von Titandioxid zu informieren.

Bereits um 14 Uhr hatte Personalchef Reiner Tapken rund 1000 Gäste gezählt. Der Betrieb hatte für die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Neben den großen Festzelten konnten Kinder auf eine Torwand schießen und Jugendliche sich über die Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Ausbilder Hergen Thien klärte über die vielschichtigen Berufsmöglichkeiten als Chemikant oder Industriemechaniker auf.

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Einen Info-Standplatz weiter gab es Auskünfte über die Arbeitssicherheit in dem Großbetrieb. Die Besucher konnten die umfassenden Schutzpakete, zu denen unter anderem Sicherheitshandschuhe und Helme gehören, in Augenschein nehmen. Helme wurden im Betrieb auch an die Besucher verteilt, bevor sie sich in die Werkshallen begeben durften. Ob im Versand, wo die Paletten mit dem abgepackten Titandioxid zum Abtransport lagern, oder in der Halle, in der der große Drehofen steht, überall wurde an die Sicherheit gedacht.

Auf Interesse stieß besonders der Betriebsbereich, in dem pastenförmige Titandioxid-Pigmente über einen Drehfilter entwässert und über eine Schnecke in den Drehofen bei einer Eingangstemperatur von 320°C befördert werden. In dem Ofen wird das Endprodukt auf 1000°C erhitzt und getrocknet.

Werksangehörige führten ihre Angehörigen durch die Hallen und zeigten ihnen ihre Arbeitsplätze. Auch Werkleiter Peter Aengeneyndt bot sich den Gästen als Ansprechpartner an.

Eine Darstellung über das neue Umweltprogramm beim Austausch und Neubau der Ablaufleitungen in die Weser zog viele Interessenten an. Die Leitungen, bestehend aus hochverdichtetem Polyäthylen mit einem Stahl- und Betonmantel, kosteten das Unternehmen 3 Millionen Euro und werden für den Kühlwassertransport benötigt.

In den einzelnen Hallen stellten sich zusätzlich Mitarbeiter zur Verfügung und klärten über die Arbeits- und Produktionsabläufe auf. In der Instandhaltung zum Beispiel erläuterten Ronald Dettmers und Detlef Kramer, wie die Rohre zur Beförderung des Pigments verschweißt werden. Auch die große Heizzentrale wo Sattdampf und Heißdampf entstehen, lockte viele Besucher an.

Partnerfirmen wie Albers, Stührenberg, Ulfert und Wittrock stellten sich ebenfalls vor. Mit Ständen waren zudem die BKK Bayer Leverkusen und die Johanniter-Unfallhilfe vertreten. Für die jungen Besucher unter 14 Jahren stand ein Kinderzelt mit verschiedenen Spielmöglichkeiten bereit. Im Eingangsbereich der Werkes gab es musikalische Vorführungen mit Gospels der „Prayers und Preachers“ unter der Leitung von Vivian Glade.

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