Berne „In fünf Jahren erkennt man Berne nicht mehr wieder.“ Das sagt Bürgermeister Hartmut Schierenstedt während er seinen unruhigen Blick über das Außengelände an der Berner Kulturmühle hüpfen lässt. Er ist zufrieden mit dem, was er sieht. Es tut sich was und der Bürgermeister kann sich sehr gut vorstellen, wie schick es rund um die Kulturmühle ist, wenn dort erst alles fertig ist.

Endlich ein Gehweg

Bis zum Sommer will man mit dem Gröbsten durch sein, berichtet Heinz-Georg Helms als Sprecher des Sanierungsbeirates. Derzeit ist das Außengelände abgeräumt und umgepflügt. Die alten Brombeerbüsche, die sich wild ausgebreitet hatten, wurden entfernt, der Boden geebnet. Die Berner Firma Wussow macht sich nun an die Gestaltung der Flächen. Dazu gehört auch die Anlage von 19 Parkplätzen entlang der Straße Am Schulplatz, erklärt Bauingenieurin Meike Wussow. Auch einen Gehweg vom rückwärtigen Eingang des Kulturmühlen-Geländes Am Schulplatz hin zur Ortsdurchfahrt wird es geben. Zudem haben Passanten die Möglichkeit, das Kulturmühlen-Areal direkt zu überqueren.

„Und sehen Sie hier die Punkte“, sagt Schierenstedt und zeigt auf drei Stück auf der Planung für das Gelände: „Da werden Lampen stehen. Jetzt war es hier ja immer stockdunkel.“

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Im Juni 2017 hatte der Rat der Gemeinde die Errichtung eines Zwischentraktes an den Gebäuden der Kulturmühle und die Umgestaltung der Freiflächen auf den Weg gebracht. Mit 310 000 Euro wurden die Kosten insgesamt veranschlagt, davon 60 000 Euro für den mittlerweile fertiggestellten Zwischentrakt. Fördermittel flossen in Höhe von 279 000 Euro, 31 000 Euro muss die Gemeinde Berne selbst tragen.

Die Umgestaltung des Geländes werte den Ortseingang von Berne enorm auf, findet der Bürgermeister. Die Parkplätze könnten beispielsweise auch von Kunden genutzt werden, die im gerade entstehenden Diakonie-Laden um die Ecke an der Langen Straße einkaufen gehen wollen. Doch auch an der Ortsdurchfahrt wird es zusätzliche Parkflächen geben. Die Gemeinde habe zwei Gebäude, Lange Straße 25 und 27, gekauft und werde diese abreißen lassen. Auf den Grundstücken entstehen Parkflächen. „Und gewinnen Platz, um die Kurve an der Durchfahrt zu entschärfen und die Lange Straße breit genug auszubauen“, erklärt der Bürgermeister weiter: „Ja, es tut sich eine Menge.“

Obstbäume setzen

Ob an der Kulturmühle in diesem Sommer noch die Einweihung der Außenanlagen gefeiert werden kann, ist noch nicht absehbar. Das hänge beispielsweise auch davon ab, wie schnell und gut der neue Rasen anwachse. „Der muss belastbar sein“, so Heinz-Georg Helms. Auch der Kulturmühlen-Verein hat noch alle Hände voll zu tun: Die Terrassen müssen neu gepflastert, Obstbäume und Zierpflanzen gesetzt werden. Und: Die Bühne muss wieder aufgebaut werden. Dann kann es losgehen mit dem Kulturgenuss in ganz neuem Rahmen.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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