Berne „Mit 268 gemeldeten Tieren haben wir so viele auf der 63. Vereinsschau, wie seit vielen Jahren nicht mehr.“ Torsten Bruns, 2. Vorsitzender des Stedinger Rassegeflügelzuchtvereins, ist „super zufrieden“ mit der Resonanz der Vereinsmitglieder auf die Präsentation am 24. und 25. Oktober in der Comenius-Schule (Kinnerpadd 2). Der 37-Jährige aus Hekeln gehört ebenfalls zu den 25 Züchtern, die zum Auftakt der Ausstellungssaison ihre besten Zuchttiere vorstellen wollen.

Torsten Bruns wird seine Sachsenenten präsentieren, während seine Frau Sarah Hühner der Rasse „Sulmtaler“ vorstellen wird. Ausgestellt werden darüber hinaus von den anderen Züchtern auch Gänse, Ziergeflügel oder Zwergenten. Jeweils von 10 bis 17 Uhr können sich Interessierte die Tiere der Rassegeflügelzüchter anschauen. Die 63. Vereinsschau wird als Gedächtnisschau für das kürzlich verstorbene Mitglied Helmut Brumund veranstaltet.

EM in Frankreich

Die Prämierung der Tiere findet bereits am Freitag, 23. Oktober, statt, so dass die Besucher der Schau sofort erkennen können, welche Tiere zu den besten in diesem Jahr gehören. Zwischen 93 und 95 Punkte sollte ein gut gezüchtetes Tier von den vier strengen Preisrichtern erhalten, verrät Torsten Bruns. 97 Punkte gibt es maximal.

Mit dem Aufbau beginnen die fleißigen Helfer des Vereins bereits am Montag zuvor. Denn bis zur Bewertung der Tiere am Freitag muss die Aula der Grundschule entsprechend hergerichtet sein, sagt Torsten Bruns. An beiden Ausstellungstagen wird es eine Tombola geben, außerdem können Gäste beim Knobeln wieder Forellen und Mettwürste gewinnen. Der Eintritt beträgt zwei Euro, der Ausstellungskatalog kostet einen Euro.

Die Stedinger Rassegeflügelzüchter werden ihre Tiere nach der Vereinsschau auch noch in Brake (Wesermarsch-Schau) und Nordenham präsentieren, außerdem in Oldenburg (Kreisverbandsschau) und Osnabrück (Landesverbandsschau) sowie in Hannover und Dortmund.

Sieben Züchter aus dem Verein nehmen mit ihren Tieren zudem an der Europameisterschaft in Metz (Frankreich) teil, die vom 13. bis 15. November stattfindet. Neben Sarah und Torsten Bruns sind auch Lars Steenken (amtierender Europameister), Sven und Rainer Wiesner, Tina Brumund und Burghard Blitzer mit ihren Tauben, Hühnern, Enten und Zwerghühnern dabei.

Züchten, sagt Torsten Bruns, mache „einen Riesenspaß“. Und biete einen Anreiz, „wenn man sich dazu entschlossen hat, Hühner und Enten zu halten“. Insbesondere von der Teilnahme an der Europameisterschaft erhofft sich der 37-Jährige, dass er sich gemeinsam mit seiner Frau „als Züchter einen Namen macht“.

Ausstellungen wie die Vereinsschau seien deshalb aber nicht weniger wichtig, betont Torsten Bruns. Denn der Vergleich mit anderen Züchtern zeige, „wie gut oder schlecht man selber ist“. Zudem fördere die Teilnahme an einer solchen Tierpräsentation auch den Zusammenhalt der Vereinsmitglieder untereinander, sagt der zweite Vorsitzende des zurzeit mit 117 Mitgliedern größten Rassegeflügelzuchtvereins im Bereich Weser-Ems.

Zugang zur Ollen

Erst vor drei Jahren haben die beiden das Hobby für sich entdeckt. „Angefangen haben wir mit 100 Bruteiern, die wir damals von Züchtern aus Österreich geholt haben“, erzählt Torsten Bruns. Inzwischen leben auf dem Grundstück mit Wasserzugang in Hekeln 40 Legehühner, acht junge Hähne, ein Zuchthahn und den 20 Sachsenenten.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.