BRAKE Die Berufsbildenden Schulen (BBS) im Landkreis Wesermarsch werden zum 1. Januar 2009 in einen „Netto-Regie-Betrieb“ umgewandelt. Mit diesem einstimmigen Beschluss folgte der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport am Dienstag dem Vorschlag der Kreisverwaltung.

Der Wunsch nach Änderung der Organisationsform komme von den BBS selbst, erklärte Erster Kreisrat Hans Kemmeries. Die BBS erhoffen sich Vorteile im Finanzmanagement, weil sie durch die Teilnahme am Modellversuch „ProReKo“ bereits jetzt zu großen Teilen finanziell eigenverantwortlich arbeiten würden.

Die vollständige Übertragung der Budgetverantwortung habe für die Kreisverwaltung ebenfalls Vorteile, so Kemmeries. Bisher nötige Abstimmungen würden künftig entfallen.

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Die Berufsbildenden Schulen würden nach der Umstellung einen Wirtschaftsplan aufstellen, der dann vom Schulausschuss genehmigt werden müsse – so wie der Rettungsdienst, der ebenfalls als „Netto-Regie-Betrieb“ geführt wird. Der Vorteil für den (zuständigen) Schulausschuss laut Kemmeries: In diesem Wirtschaftsplan würden auch die Landesmittel des „ProReKo“-Modellversuchs aufgeführt, bisher bilde der Kreishaushalt nur die Mittel des Landkreises an die BBS Wesermarsch ab.

Die BBS sollen zunächst nur bis zum Auslaufen des Modellversuchs „ProReKo“ (das Projekt endet Ende 2010) als „Netto-Regie-Betrieb“ geführt werden. Bis dahin würden Erfahrungen gewonnen, ob sich die Organisationsform bewährt. Sei dies nicht der Fall, könne auch der alte, also der bisherige Zustand wieder hergestellt werden, betonte Kemmeries.

Für die BBS-Mitarbeiter ändere sich durch die Umstellung nichts, versicherte Kemmeries auf eine entsprechende Anfrage.

Als Nachfolgerinnen der vor der Sommerpause ausgeschiedenen Vertreter der Landesschulbehörde, Meinrad Rohde und Harald Seyfarth, stellten sich Gisela Bier-Wissmann und Peta Büürma offiziell vor. Bier-Wissmann wird für 39 Schulen in der Wesermarsch zuständig sein. Die Regierungsschuldirektorin war bisher als Dezernentin in Aurich tätig.

Peta Büürma ist nur für die Schulen in Berne und Lemwerder zuständig. Die Regierungsschuldirektorin wird überwiegend in ihrem bisherigen Wirkungsbereich tätig bleiben (Cloppenburg, Garrel und Bösel). Ebenfalls neu im Ausschuss als Beiratsmitglied ist Wilfried Fugel als Vorsitzender des Kreissportbundes (bisher: Rolf Harms).

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