Bardenfleth /Elsfleth Eine bedarfsgerechte Befeuerung ist nun an allen acht Anlagen im Windpark Bardenfleth installiert. Das teilt Peter Jelkmann, Geschäftsführer der Windpark Wehrder GmbH, mit. Rund ein halbes Jahr hat die Installation gedauert. In Betrieb ist die Beleuchtung mit Ein- und Abschaltautomatik allerdings noch nicht. „Es gibt ein technisches Problem. Die Mitarbeiter suchen jetzt den Fehler“, sagt Jelkmann. Sobald der behoben ist, kann der Betrieb starten.

Spätestens zwei Wochen

Wenn das Problem aber nicht gerade an einem besonders schwer zu beschaffenden Ersatzteil liege, werde die bedarfsgerechte Befeuerung spätestens innerhalb der nächsten zwei Wochen in Betrieb gehen können, sagt er. Ab einer Höhe von 100 Metern müssen Windkraftanlagen mit einer Beleuchtung ausgestattet werden, damit sie auch in der Nacht zum Beispiel von Flugzeugpiloten gesehen werden.

Eine bedarfsgerechte Befeuerung hat vor allem für die Anwohner den Vorteil, dass das rote Blinklicht an den Anlagen nicht in Dauerbetrieb ist, sondern sich eben nur bei Bedarf, nämlich, wenn sich ein Flugzeug in entsprechender Höhe nähert, einschaltet, erläutert Jelkmann. „Die Passagierflieger in 10 000 Meter Höhe werden die Befeuerung auch nicht auslösen“, sagt er.

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Aktiviert wird die Beleuchtung über eine Radaranlage in Ovelgönne, berichtet Jelkmann. Über diese Radaranlage würden auch alle anderen Anlagen im angrenzenden Raum gesteuert, sagt er.

Dauerbetrieb Ausnahme

Ein Dauerbetrieb der Beleuchtung werde dann nur noch im Störungsfall stattfinden. „Wenn etwas nicht funktioniert, dann geht die Befeuerung automatisch an“, sagt Jelkmann. Auch bei besonderen Ereignissen, wie jüngst beispielsweise beim Castortransport durch die Wesermarsch, würde sich das Dauerblinklicht aktivieren. „Der Transport wurde von der Bundespolizei mit Hubschraubern begleitet“, sagt Jelkmann.

Und auch die Bundeswehr hat festgelegte Zeitfenster, in denen sie Übungsflüge durchführen kann, sagt Jelkmann. Auch in dieser Zeit muss die Befeuerung durchgängig in Betrieb sein, weiß der Windparkbetreiber.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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