Stadland Trotz einer Preiserhöhung bleibt der Seniorenpass gefragt: Rund 300 Gutscheine sind zu Beginn des Jahres verkauft worden. Das sagte die Verwaltungsangestellte Sigrid Burmester am Donnerstagabend bei einer Informationsveranstaltung über den Seniorenpass im Rathaus.

Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde 350 Seniorenpässe verkauft. Der eigentliche Pass kann, wie in jedem Jahr, erst gedruckt werden, wenn der Rat dem Haushalt zugestimmt hat. Der Pass soll 10 Euro statt wie bisher 8 Euro kosten. Aus den Reaktionen beim Verkauf der Gutscheine schließt Sigrid Burmester, dass die Kunden die Preiserhöhung akzeptieren. Kaufen dürfen den Pass alle Rentner und ihre Lebenspartner.

Weitere Kosten kommen auf alle Passinhaber zu, die an den Fahrten teilnehmen: Pro Person werden jeweils 10 Euro fällig. In diesem Jahr bietet die Gemeinde erstmals nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Fahrten an. Grund der Veränderungen ist die Haushaltsmisere der Gemeinde: Die Gesamtausgaben für den Pass müssen um 2000 auf 21 000 Euro gesenkt werden. Weil davon 11 000 Euro durch die Einnahmen gedeckt werden, bleiben in diesem Jahr Nettokosten von knapp 10 000 Euro übrig.

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Die beiden Fahrten sind für Mai und August geplant; sie führen nach Wolfsburg – inklusive Besuch der Autostadt – und nach Lüneburg. Es sollen jeweils sechs Busse eingesetzt werden. Zusätzlich bietet die Gleichstellungsbeauftragte Katja Kohnert zwei kostenlose Kurse an: einen Computer-Kursus für Einsteiger in der Grundschule Rodenkirchen und ein Sicherheitstraining für Frauen.

Gäste der Informationsveranstaltung waren die ehrenamtlichen Helfer im Seniorenpass; Bürgermeister Klaus Rübesamen nutzte die Gelegenheit, ihnen für ihren Einsatz zu danken; die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Soziales und Sport, Andrea Arens, schloss sich den Dankesworten an.

Seit Jahren schon betreut die Rodenkircherin Hella van der Velde die Seniorenpass-Fahrten; sie ist ausgebildete Gästeführerin. Die Rodenkircherinnen Almut Müller, Lotte Bohlken und Inge Diehm sowie Gerda Müller (Seefeld), Annelore Petershagen, Harro Janßen (beide Schwei) und Dieter Oellrich (Kleinensiel) packen und verteilen jedes Jahr Weihnachtspäckchen für ältere Mitbürger, die nicht mehr so mobil sind. Im vergangenen Jahr waren es 133 Päckchen für Heimbewohner und 84 für Rentner, die zu Hause wohnen.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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