FRIEDRICH-AUGUST-HüTTE Schlechte Nachrichten aus Wien haben am Donnerstag in der Belegschaft der ATB Motorentechnik GmbH für Aufregung gesorgt. Aus der österreichischen Hauptstadt wurde vermeldet, dass der ATB-Mutterkonzern A-Tec Industries AG in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Die Sorgen um den Standort Nordenham sind nach dem jetzigen Stand der Dinge allerdings unbegründet.

Harald Lutz, Geschäftsführer der ATB Motorentechnik, betonte auf Nachfrage der NWZ, dass keine der vier Tochtersparten des Mischkonzerns von der Insolvenz betroffen sei. Ähnlich äußerte sich eine A-Tec-Sprecherin in Wien. Das jetzt eingeleitete Sanierungsverfahren richte sich ausschließlich gegen die Holding, hieß es. In den Tochtergesellschaften könnten die Geschäftstätigkeiten „normal weitergeführt“ werden. Werksverkäufe seien derzeit kein Thema.

Der A-Tec Industries AG sind die AE & E Group GmbH, die A-Tec Mechanical Engineering Holding GmbH, die A-Tec Minerals & Metals Holding GmbH und die ATB Austria Antriebstechnik AG angegliedert, die wiederum eine Vielzahl von Tochterunternehmen haben. Eine davon ist die ATB Motorentechnik in Nordenham mit 207 Beschäftigten.

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Die Konzernmutter in Wien ist eine Schieflage gerutscht, weil zwei große Kraftwerksprojekte in Australien geplatzt sind. Die Holding konnte eine Anleihe über rund 100 Millionen Euro nicht refinanzieren. Die Banken verlängerten die Kreditlinien nicht; neue Investoren konnten bislang nicht gefunden werden. A-Tec hat bis zum 29. Dezember Zeit, einen Sanierungsplan in Eigenverantwortung vorzulegen.

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