ESENSHAMM „Gemeinde stark machen“: So steht es in schwarzen Lettern auf den weißen Luftballons, die die Kandidaten für den Gemeindekirchenrat in Esenshamm in Händen halten. Das erwählte Motto schweißt die acht Frauen und fünf Männer zusammen. Gemeinsam wollen sie sich zum Wohle der Gemeinde einsetzen.

Es sei eine gute Mischung aus Jung und Alt, befand Pastorin Bettina Roth, die alle Kandidaten zu einem Vorstellungsgespräch in das Gemeindehaus an der Alten Heerstraße eingeladen hatte. Sie bedankte sich bei den langjährigen Mitgliedern, die eine Stütze der Gemeinde seien.

Immerhin bewerben sich sieben neue Kandidaten für den Gemeindekirchenrat, dessen Wahl am 18. März stattfinden wird. Wahlberechtigt sind rund 870 Gläubige aus Esenshamm und Kleinensiel. Der Angestellte Ralf Buhrmann (43), die Verwaltungsangestellte Kerstin Bouda (46), die Hausfrau Sabrina Cornelius (29), die Hausfrau Heidi Liebau (42), der Außendienstmitarbeiter Thorsten Falk (35), der Angestellte Helmut von Nethen (48) und der Landwirtschaftsmeister Ingo Ostendorf (43) stellen sich erstmals zur Wahl.

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Seit 35 Jahren engagiert

Und auch einige alte Hasen wie die Schaustellerin Marlies Cattelmann (62), die seit nunmehr 35 Jahren im Kirchenrat mitarbeitet, und der Landwirtschaftsmeister Hartwig Tantzen (61), der seit 30 Jahren mitwirkt, haben sich noch einmal entschlossen, für das Amt zu kandidieren. „Die Kirche im Dorf halten“, ist Hartwig Tantzens wichtigstes Anliegen und Motivation, sich ehrenamtlich für weitere sechs Jahre zu engagieren. Er ist zudem der offizielle Stellvertreter von Pastorin Bettina Roth.

Zum wiederholten Male kandidieren auch die Hausfrau Hille Thormählen (62), die Hausfrau Elke Struve (54), die Landwirtin Christine Stöver (45) und die Hauswirtschaftsmeisterin Mareike Luers (51).

Sechs von den Kandidaten werden direkt gewählt und erhalten ein Stimmrecht. Dazu kommen zwei zusätzliche Stimmberechtigte, die sogenannten Berufenen, die bei der ersten Sitzung von allen Beteiligten benannt werden. Die anderen Kandidaten sind nach der Wahl zwar nicht stimm-, aber gleichberechtigt. Sie können sich in den verschiedenen Ausschüssen engagieren, ihre Meinung einbringen und über Problemlösungen mitdiskutieren. „Der Gemeindekirchenrat ist der Verwalter der Kirchengemeinde. In den Ausschüssen sind alle gleichberechtigt“, fasst Bettina Roth die Situation zusammen.

In Esenshamm gibt es einen Land-, einen Finanz-, einen Friedhof-, einen Personal-, einen Bau- und einen Vergnügungsausschuss. Je nach Vorlieben und Wissensgebieten können sich die Gewählten für die Ausschüsse melden und dort bei regelmäßigen Zusammenkünften aktuelle Themen besprechen. So gibt es beispielsweise ein Mal pro Jahr eine Landbegehung, bei der auf den Ländereien der Kirche Zäune, Gräben und Hecken auf ihre Funktion hin überprüft werden.

Einführung am 17. Juni

Im Frühjahr versammelt sich der Friedhofausschuss und unternimmt eine Begehung, um zu sehen, ob die Grabsteine noch fest stehen, oder es verwahrloste Grabstellen gibt. Für den Vergnügungsausschuss haben sich nahezu alle Kandidaten gemeldet, denn auch das Feiern will organisiert sein. Zu einer der ersten Aufgaben wird die Feier mit dem Einführungsgottesdienst für die Gewählten am Sonntag, 17. Juni, zählen.

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