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Kleinensiel Ein wenig verspätet hat das Kernkraftwerk Unterweser (KKU) jetzt vier ehemalige Auszubildende verabschiedet. Sie alle bleiben ihrem Arbeitgeber für ein Jahr erhalten; Martin Stoffers bleibt sogar zwei Jahre, weil er der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV) angehört.

Der 23-jährige Waddenser hat eine dreijährige Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen; bis 2016 wird er in Kleinensiel im Personalwesen eingesetzt sein. Die 20-jährige Sarah Klein aus Großenwörden bei Stade ist jetzt ebenfalls Industriekauffrau und inzwischen im ebenfalls abgeschalteten Kernkraftwerk Stade beschäftigt. Fachkraft für Lagerlogistik ist jetzt die ebenfalls 20-jährige Katrin Grube aus Rodenkirchen.

Mit Auszeichnung hat die 21-jährige Blexerin Annika Stindt ihre Ausbildung zur Chemielaborantin bestanden. Zudem verkürzte das KKU ihre Ausbildung wegen guter Leistungen um 6 Monate auf 3 Jahre. Vor der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) bestand sie ihre Prüfung als Jahrgangsbeste.

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Jetzt strebt Annika Stindt ein Fernstudium zur Technikerin der Chemie an. Die übrigen machen sich auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Langfristige Übernahmen seien im KKU aufgrund der Abschaltung nur noch in sehr wenigen Ausnahmefällen möglich, sagt die Ausbilderin Alke Focke.

Sie beziffert die Zahl der Auszubildenden im Kraftwerk auf 20; darunter sind die 3 angehenden Elektroniker für Betriebstechnik, die am 1. September als letzte Ausbildende in dem Betrieb angefangen haben. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter beträgt nach Angaben von Alke Focke 242.

Detlef Ukena vom Betriebsrat bedauerte, dass das Kernkraftwerk die Ausbildung nach und nach einstellt. Martin Stoffers bilanzierte, die Ausbildung habe im KKU einen sehr hohen Stellenwert. Die Auszubildenden würden sehr gut auf ihre Prüfungen vorbereitet.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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