Seefeld Das Seefelder Kulturzentrum hat sein Programm auch im zurückliegenden Geschäftsjahr ausweiten können und so mehr Publikum angelockt. Bei den Zahlen, Daten und Fakten, die die stellvertretende Vorsitzende Cornelia Iber-Rebentisch in der Jahreshauptversammlung am Montagabend verlas, zeigte sich eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen auf rund 27 400.

Man habe „mit erstaunlich wenig Geld“ ein attraktives Programm auf die Beine gestellt und rund 70 Prozent der Gesamtkosten selbst erwirtschaften können, erklärte sie stolz. Die Geschäftszahlen legte Kassenwartin Elke Gerdes vor. Sie wurde zudem mit einer gefilzten bunten Mühle, dem Mühlenverdienstabzeichen, für ihre zuverlässige und vertrauenswürdige Arbeit in der zweiten Reihe des Mühlenvereins ausgezeichnet.

Neues Standbein

Zu den Neuheiten im Angebot des Kulturzentrums gehörte unter anderem die Einführung der historischen Mühlenführungen, die von acht ehrenamtlich arbeitenden Darstellern angeboten wird. „Damit haben wir ein neues tolles Standbein gefunden“, sagte Iber-Rebentisch.

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Neu ist auch die Kooperation mit dem Nationalpark Weltnaturerbe Wattenmeer, in der sich die Seefelder Mühle in den nächsten Wochen erstmalig an den Zugvogeltagen beteiligt und ein Zugvogelmenü mit Fachvortrag am Sonnabend, 18. Oktober, ab 19 Uhr anbietet und ein Fotoseminar an Butjadingens Küste (die NWZ  berichtete). Auch an dieser Kooperation soll festgehalten werden und weitere Angebote entwickelt werden, wurde mitgeteilt.

Von weiteren Neuerungen berichtete die Geschäftsführerin Julia Vogel, die seit einem Jahr im Amt ist. Neben der Neuausstattung des Büros und einem veränderten Design der Programmfaltblätter wurde der Verein in den sozialen Netzwerken aktiver. Um die Mitglieder noch besser und schneller informieren zu können, soll ein Newsletter installiert werden.

Leonie Lagemann hilft

Unterstützt werden die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter Julia Vogel und Anke Eymers seit August von Leonie Lagemann aus Osnabrück, die in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in alle Bereiche des Kulturzentrums hineinschnuppern kann. „Es macht alles sehr viel Spaß“, freute sich die Abiturientin, die bis August 2015 im Müllerhaus wohnen wird.

Mit dem Lichtkünstler David Baur ist auch der erste Künstler auf Zeit im Müllerhaus untergebracht, wo ein Atelier und ein Zimmer zur Verfügung stehen. „Ich fühle mich total wohl hier, und die Menschen sind sehr nett“, sagte David Baur, der noch drei Wochen dort wohnen wird. Am 15. Oktober öffnet er zum letzten Mal sein offenes Atelier und beschließt seinen Aufenthalt zunächst mit einer kleinen Performance, bevor er zur Ausstellungseröffnung mit Party am 31. Dezember wieder in die Seefelder Mühle zurückkehren wird.

Einen Rückschlag musste der Mühlenverein bei der geplanten Sanierung des Galerieholländers hinnehmen. Der Auftragnehmer ging kurz vor Beginn der Arbeiten pleite. „Damit ging das Dilemma los. Die Arbeiten mussten neu ausgeschrieben werden“, berichtete die Vorsitzende Bärbel Logemann. Der neue Zeitplan sehe nun vor, dass die Arbeiten im Januar beginnen und im April beendet werden können. Auch das Müllerhaus soll umgebaut werden und Barrierefreiheit bis ins Obergeschoss gewährleisten.

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