Elsfleth Eine schöne Bescherung: Die gab es in den Weihnachtswochen des vergangenen Jahres wieder für Kinder sozialschwacher Familien im Raum Elsfleth.

Zum dritten Mal hatten die Organisatorinnen Doris Möhring und Waltraud Ralle-Klein mit ihrer Aktion auf „leuchtende Kinderaugen“ gesetzt und spendenwillige Elsflether Bürger ermuntert, den Mädchen und Jungen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, Weihnachtswünsche zu erfüllen.

Mit Unterstützung der Stadt Elsfleth waren 250 Adressen bedürftiger Mädchen und Jungen ermittelt worden. Von den 200 an das Jobcenter verschickten Karten kamen 62 ausgefüllt zurück, das Elsflether Sozialamt verschickte 50 Karten und verzeichnete einen Rücklauf von 46 Wunschkarten. So hatten Doris Möhring und Waltraud Ralle-Klein schließlich rund 110 Weihnachtspäckchen zu verpacken.

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Ohne Hinweis auf die Absender waren die Wunschkarten zuvor in der Moorriemer Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd und in der Landessparkasse zu Oldenburg am Rathausplatz an zwei Weihnachtsbäume gehängt worden. Dort konnten Elsflether Bürger die Karten abholen und die gewünschten Geschenke für die Kinder besorgen. Festlich verpackt, mit buntem Band und einem Schokoweihnachtsmann bestückt, wurden die Geschenke – jedes im Wert von 20 Euro – von den „Weihnachtswichteln“ an die Weihnachtsbäume gehängt, bis Doris Möhring und Waltraud Ralle-Klein sich am Donnerstag und Freitag vor Heilig Abend auf den Weg zur Bescherung machten.

„An diesen beiden Tagen hat es wie aus Kübeln geschüttet“, erinnerten sich die Organisatorinnen, „und in der Dunkelheit war es nicht immer einfach, die genannten Adressen, die ab und zu auch fehlerhaft waren, zu finden.“

Unter den vielen unterschiedlichen Wünschen waren Geschenke, die nicht nur den Spendern, sondern auch Doris Möhring Kopfzerbrechen bereiteten. Sie spielte Detektivin: „Ohne Recherche im Internet wären wir ratlos gewesen. Was zum Beispiel ist eine Monsterhigh Puppe, eine Violetta Disney Musiclove Passion, was ist ein WII Nintendo Alice in Wonderland?“ Nach eifrigem Suchen wurde die Elsfletherin fündig. Gewünscht wurde eine Art Barbie im Gruselformat, „Violetta“ entpuppte sich als Kinderbettwäsche und „Alice“ ist ein Nintendospiel.

Leider waren auch einige Wünsche unerfüllbar. Wie sollte man einen Puppenwagen oder ein Fußballtor mit Ball an den Weihnachtsbaum hängen? Für die Wünsche dieser Kinder fanden die Weihnachtswichtel geeignete Alternativen. Doris Möhring: „Das Highlight war der Weihnachtswunsch eines Elfjährigen. Er wünschte sich 20 Euro für seinen späteren Führerschein und 20 Euro für Süßigkeiten. Er bekam seine Süßigkeiten. Weil in der Aktion grundsätzlich kein Spargeld verschenkt wird, musste darauf verzichtet werden.“ Zu den erfüllbaren Wünschen zählten immerhin drei Gitarren, ferngesteuerte Autos, Spiele und auch Bücher. Ganz ärgerlich: Drei potenzielle Spender hatten sich zwar Karten abgenommen, Geschenke kamen aber nicht zurück!

Waltraud Ralle-Klein, Doris Möhring, Jörg Spiekermann (LzO) und Christina Gallimore (Raiffeisenbank) zogen beim Treffen im Restaurant „Panorama“ eine positive Bilanz der Aktion „Leuchtende Kinderaugen 2014“. „Die Spendenbereitschaft der Elsflether ist nach wie vor hoch, wir bekamen auch viele nette Rückmeldungen von Eltern und Kindern. Es hat wieder richtig Spaß gemacht. Selbstverständlich werden wir unsere Aktion auch in diesem Jahr fortsetzen“, betonten Doris Möhring und Waltraud Ralle-Klein. Ihr Dank gilt allen Spendern, der Stadt Elsfleth, den beteiligten Geldinstituten, dem Jobcenter und dem Sozialamt.

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