Wesermarsch Mit den besten Wünschen für viel Erfolg schickten Karl-Heinz Röben und Peter Deyle jetzt Phillip Debald auf einen steinigen Weg. Philip Debald soll in den nächsten Monaten neue Mitglieder für den DRK-Kreisverband Wesermarsch gewinnen.

Wichtige Einnahmequelle

„Wir können einfach nicht auf Haustürwerbung verzichten“, erklärt DRK-Kreisgeschäftsführer Peter Deyle den Einsatz von Philip Debald. Mitgliedsbeiträge seien eine wichtige Einnahmequelle für den Wohlfahrtsverband, dem, wie auch anderen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen, der Mitgliederschwund Sorgen bereitet. Seit Beginn seiner Geschäftsführertätigkeit im Jahr 2009 habe sich die Zahl der Fördermitglieder nahezu auf 2500 halbiert, sagt Peter Deyle.

Die Finanzmisere wird noch verstärkt durch Einnahmeausfälle wegen der Corona-Pandemie. Der zeitweise sehr einträgliche Erlös aus Altkleidersammlungen ist ebenso ersatzlos entfallen wie Einnahmen aus Sanitätsdiensten und Ersthelfer-Ausbildungen. Zugang zu staatlichen Überbrückungshilfen habe man als wohltätige Organisation kaum. Die Meinung, das DRK werde staatlich subventioniert, sei weit verbreitet, aber falsch, sagt Peter Deyle.

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Wert legen Peter Deyle und DRK-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Röben auf den Hinweis, dass man keine Drückerkolonnen einsetze, sondern mit Phillip Debald einen eigenen Mitarbeiter. Der sei gut zu erkennen an seiner Dienstkleidung mit dem roten Kreuz auf weißem Grund und werde sich an der Haustür als DRK-Mitarbeiter ausweisen.

Pandemie raubt Zeit

Die Polizeidienststellen habe man darüber informiert, dass ein Werber für das DRK in den nächsten Monaten in der Wesermarsch unterwegs sein wird. Phillip Debald hat seine Arbeit in Nordenham begonnen. Eigentlich, so Peter Deyle, habe man schon Ende 2019 mit der Mitgliederbewerbung beginnen wollen. Dann sei die Pandemie dazwischengekommen.

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