Betrifft: „So verändert der Wolf ihr Leben“, NWZ-Bericht vom 28. DezemberNWZ

Tja…der Wolf ist ein schönes Tier, Urvater aller Schoß- und Familienhunde. Vielleicht liegt es ja daran, dass es Menschen gibt, die glauben, der Wolf gehöre zurück nach Niedersachsen.

Wölfe leben gerne in Wäldern, beanspruchen große Territorien, die wir in Niedersachsen nicht mehr finden. In dem landwirtschaftlich geprägten Lebensraum findet der Wolf Schafe, Ziegen, Rinder sowie Pferde. Der Tisch ist für den Wolf also reichlich gedeckt.

Er ist extrem lernfähig und wird sich immer mehr an die Menschen gewöhnen und diese mit jeder neuen Generation weniger als Bedrohung wahrnehmen.

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Ein Spaziergang im Wald wird für viele Hundebesitzer bald keine Option mehr sein, wenn sich die Wolfspopulation weiter erhöht. Denn der Wolf sieht den Hund als Rivalen. Selbst wenn die Gefahr eines Wolfsangriffes sehr gering ist, so ist der psychologische Effekt nicht zu verachten. Wer geht schon gerne mit ungutem Gefühl im Wald spazieren? Ich jedenfalls nicht!

Es gibt in Deutschland einige dünn besiedelte Gebiete, in denen er artgerecht leben kann. In angestammten Wolfsgebieten wie Russland, Schweden usw., also Ländern mit sehr geringer Bevölkerungsdichte, wird der Wolf bejagt beziehungsweise sind die Hürden zum Abschuss von Wölfen deutlich geringer. Der Wolf nimmt den Menschen als Bedrohung wahr und behält seine natürliche Scheu. Die Verluste durch Wolfsrisse werden weiter steigen, und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir den ersten Personenschaden zu beklagen haben.

Ich habe das Gefühl, dass Wolfsschützer, Bedenken von Betroffenen ignorieren und bestehende Probleme schön reden. Eine sachlichere Betrachtungsweise wäre wünschenswert. Dann müsste nicht mehr so ein intensiver Aufwand wie bei Ina Martens betrieben werden.

Kerstin Settje Bad Zwischenahn

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