BURHAVE /HANNOVER BURHAVE/HANNOVER/HLO - Weitere Wende in Sachen Strandhalle in Burhave: Die Landesregierung ist bereit, eine Änderung des Förderbescheides für die geplante neue Strand- und Badelandschaft in Burhave zu prüfen.

Das geht aus einer Pressemitteilung des CDU-Gemeindeverbandes Butjdingen hervor. Danach haben – nachdem die Bürgerversammlung am Montag sich eindeutig für den Erhalt der Strandhalle ausgesprochen habe – der CDU-Kreistagsabgeordnete Meent Bruncken, stellvertretender Kreisvorsitzender Stephan Siefken und Gemeindeverbands-Vorsitzender Klaus Francksen am vergangenen Dienstag den CDU-Landtagsabgeordneten Björn Thümler „um eine Vorklärung gebeten, ob das Land bereit wäre, den Baustein vier des Förderbescheides dahingehend zu ändern, nicht den Abriss, sondern die Sanierung der Strandhalle eventuell zu fördern“, so heißt es wörtlich in ter Pressemitteilung von Klaus Francksen.

Daraufhin habe Thümler sowohl mit dem zuständigen Referatsleiter im Wirtschaftsministerium als auch mit der für die Förderung zuständigen N-Bank Vorgespräche geführt.

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Bereits am Dienstagabend habe Thümler ein Ergebnis überbracht, das er auch Bürgermeister Rolf Blumenberg mitgeteilt habe. Hier das Ergebnis, wie es wörtlich in der CDU-Mitteilung beschrieben wird:

„1. Wenn die breite Mehrheit der Bürger und des Gemeinderates in Butjadingen für den Erhalt der Strandhalle ist, wird die niedersächsische Landesregierung diesem Wunsch nachkommen und die Änderung des Förderbescheides wohlwollend prüfen.

2. Dazu müsste die Gemeinde Butjadingen allerdings aus eigenem Antrieb auf das Land zukommen und die Notwendigkeit der Sanierung ausreichend darlegen und argumentieren.

3. Eine Erhöhung des Förderbetrages oder Veränderung der anderen Bausteine des Förderbescheides sind auf jeden Fall ausgeschlossen.“

Björn Thümler wird so zitiert: „Mehr kann unsere Landesregierung nicht anbieten. Die Gemeinde Butjadingen hat es jetzt selbst in der Hand, die Zukunft der Burhaver Strandhalle zu gestalten. Die Zeit drängt allerdings.“

• Zum Hintergrund: Für den Abriss der Strandhalle und den Bau einer Aussichtsplattform hat die Regierung einen 80-prozentigen Zuschuss bewilligt. Dieser beläuft sich auf 228 790 Euro, davon 78 000 Euro für Abriss.

• Zwei Bausachverständige sind unabhängig von einander zum gleichen Ergebnis gekommen: Der Sanierungsaufwand für die Strandhalle beläuft sich auf 240 000 Euro. Weitere 260 000 Euro wären nötig, um auch das nicht zum Abriss vorgesehene, aber unmittelbar angrenzende so genannte Rondell zu sanieren.

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