LEMWERDER Einen Eindruck davon, wie bis zu 45 Meter lange und 8,5 Tonnen schweree Rotorblätter produziert werden, verschafften sich am Dienstag führende Sozialdemokraten der Wesermarsch beim Rotorblatthersteller Abeking & Rasmussen Rotec in Lemwerder. Der Einladung der SPD–Kreistagsfraktion zum Besuch eines von starkem Wachstum geprägten Unternehmens waren dabei nicht nur Fraktions- und Gemeinderatsmitglieder, sondern auch der SPD–Bundestagsabgeordnete Holger Ortel, Landrat Michael Höbrink sowie die SPD–Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann (Lemwerder), Bernd Bremermann (Berne) und Hans Francksen (Nordenham) gefolgt.

Hermann Schaedla (jr.), Mitglied der Geschäftsführung, informierte die Genossen über die komplexe Fertigung von Rotorblättern, über das rasante Wachstum in der Windenergiebranche sowie die aktuelle Situation bei A & R Rotec. Laut Schaedla wurden in Lemwerder bereits 1926 erste Windräder für Wasserpumpen gebaut: „Die wurden dann aber durch die Elektrizität verdrängt.“ Anfang der 90er Jahre wurde A & R Rotec als Tochterunternehmen der Schiffs- und Yachtwerft gegründet. Schaedla: „Wir begannen dann mit der Entwicklung und dem Bau von Rotorblättern aus glasfaserverstärktem Kunststoff.“ Zurzeit profitiert A & R Rotec vom weltweiten Boom bei regenerativen Energien. 420 Mitarbeiter arbeiten am Standort Lemwerder. Werden die Wachstumspläne realisiert, dürften es in Kürze sogar 650 sein.

Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung trafen sich die Sozialdemokraten im Rathaus Lemwerder. Dort hatte Fraktionschef Kurt Winterboer einen intensiven Meinungsaustausch auf die Tagesordnung gesetzt. „Wir müssen uns besser kennen lernen und unsere Ideen austauschen“, gab Winterboer die Marschrichtung vor. Außerdem macht sich der Nordenhamer für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Ortsvereinen, den Fraktionen und dem Unterbezirk stark. Dafür, dass auch die Bundespolitik in Lemwerder nicht zu kurz kam, sorgte Holger Ortel mit seinem Bericht aus Berlin.

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