Wesermarsch Karl-Heinz Röben aus Brake führt auch die nächsten vier Jahre den Kreisverband Wesermarsch des Deutschen Roten Kreuz (DRK) an. In der Kreisversammlung im Braker Kreishaus – coronabedingt mit nur elf Delegierten und vier Vorstandsmitgliedern – wurde Röben einstimmig im Amt bestätigt.

Neben Röben wurden die stellvertretende Vorsitzende Dr. Ursula Gatzert aus Elsfleth, Justiziarin Marie-Louise Gericke aus Nordenham, die Leiterin der Sozialarbeit Anja Marienfeld aus Nordenham und Kreisverbandsarzt Dr. Klaus Kiel aus Rodenkirchen einstimmig wiedergewählt.

Neu besetzt werden musste das Amt des Schatzmeisters, da Egon Stührenberg aus Burhave nach über 30-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit auf eine Wiederwahl verzichtet hatte. Als Nachfolgerin gewählt wurde Sandra Karges aus Brake. Die 42-jährige Bankkauffrau übte das Amt bereits seit dem 1. Juni 2020 kommissarisch aus.

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Das DRK vermittelte die Befähigung, im Notfall erste Hilfe leisten zu können: im vergangenen Jahr 3397 (2018: 3182) Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 295 (265) Lehrgängen.

Die Aufstellung des Etats 2020 habe sich wegen der Corona-Pandemie schwierig gestaltet, berichtete Geschäftsführer Peter Deyle. So sei die einträgliche Breitenausbildung vom 16. März bis 30. Mai untersagt gewesen. Man habe aber ab dem 1. Juni „enorm aufgeholt“ und sei jetzt schon wieder bei 2400 in erster Hilfe ausgebildeten Personen.

Am 1. August hat der Kreisverband mit haushaltsnahen Dienstleistungen ein neues Geschäftsfeld begonnen. Man habe bereits 20 Patienten, die sich im Rahmen des Pflegegeldbezuges Arbeiten des täglichen Lebens wie Einkäufe und Hausputz abnehmen lassen. Für die Leitung dieser Arbeiten, die von Minijobbern und ehrenamtlichen Kräften geleistet werden, hat das DRK eine geprüfte Hauswirtschafterin eingestellt.

Große Sorgen bereitet dem Geschäftsführer der Mitgliederschwund. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren etwa die Hälfte an Fördermitgliedern verloren“, beklagt Peter Deyle einen Rückgang auf jetzt noch 2008 und Bürgern, die das DRK regelmäßig unterstützen.

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