Brake 222 Berufungen für Wahlhelfer hat Holger König verschickt. Bei ihm laufen im Rathaus alle Fäden für die Kommunalwahl zusammen. Und auch wenn Bürger der Stadt das Ehrenamt eigentlich nur mit wichtigem Grund ablehnen dürfen, hat der Sachbearbeiter für die Kommunalwahl am 11. September erst 123 Zusagen. Zwar stehen noch einige Antworten aus, Stand jetzt fehlen ihm aber noch 29 Wahlhelfer.

König setzt dabei auf Freiwillige. Wahlhelfer könne jeder werden, der auch wählen kann: 16 Jahre Mindestalter, Deutscher oder EU-Bürger und seit drei Monaten Wohnsitz in Brake sind Voraussetzungen. Gearbeitet wird am Wahlsonntag, 11. September, in zwei Schichten: Von der Öffnung der Wahllokale um 8 Uhr bis 13 Uhr und von 13 Uhr bis 18 Uhr. Mit Schließung der Wahllokale müssen dann alle zusammen ran: Dann wird ausgezählt – öffentlich in den jeweiligen Wahllokalen. Wer Interesse hat, die Stadt bei der Bewältigung der Kommunalwahl zu unterstützen, kann sich bei Holger König unter Telefon  0 44 01/10 22 35 melden. Die Wahlvorsteher erhalten am 8. September noch eine Einweisung. 30 Euro Aufwandsentschädigung gibt es für das Ehrenamt.

Künftig 30 Sitze

30 Ratsmitglieder werden am 11. September für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Bei der Kommunalwahl 2011 waren es noch zwei Sitze mehr. 63 Bewerber stehen auf dem Wahlbogen. Dem Rat gehört zudem Bürgermeister Michael Kurz (SPD) an.

12 620 Wahlberechtigte gibt es für die Stadtratswahl. Für die Kreistagswahl sind es 12 641. Hier dürfen auch Bürger ihre drei Kreuze (alle für eine Liste oder einen Kandidaten oder auch aufgeteilt auf mehrere Listen oder Kandidaten) machen, die innerhalb der vergangenen drei Monate innerhalb der Wesermarsch nach Brake gezogen sind.

Abgegeben werden können die Stimmen in insgesamt 16 Wahllokalen. Seit Montag kann bereits im Rathaus gewählt werden (Kreistag und Stadtrat). Mitgebracht werden müssen der Personalausweis und die Wahlbenachrichtigung. Wer die bis zum 21. August nicht hat, sollte sich im Rathaus melden.

Während die Wahlbeteiligung seit Jahren tendenziell eher sinkt (2011 lag sie bei 51,1 Prozent), steigt die Zahl der Briefwähler in derselben Zeit stetig an. 1218 waren es 2011. Und König rechnet mit einer weiteren Zunahme. Mehr als 200 Anträge seien bereits eingegangen. Gestellt werden müssen diese bis zum 9. September, 13 Uhr. Sollte bei der Briefwahl die 1500 überschritten werden, will König vier statt drei Briefwahlvorstände bilden, damit das Endergebnis nicht erst um 22.52 Uhr vorliegt wie 2011.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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