Betrifft: „Berne will Standesamt an Hude abgeben“ (NWZ vom 10. Dezember)

Als politisch interessierter Berner Bürger muss ich in letzter Zeit immer häufiger feststellen, wie weit sich Bernes Bürgermeister Franz Bittner und sein Fachdienstleiter Michael Heibült von den Ansichten der Berner entfernen.

Es soll der Bolzplatz beim Schulzentrum verlegt werden, zwei weitere Spielplätze sollen aufgelöst werden und als Bauplätze Geld in die Gemeindekasse bringen. Dann kam im Ausschuss für die Sanierung des Berner Ortskerns der Vorschlag gegen die Meinung einiger Ausschussmitglieder, den Maibaum und den Weihnachtsbaum an einen anderen Platz zu verlegen.

Diese Beschlüsse wurden mit Ausnahme von Bündnis 90/Grüne und dem Bürgerforum von der SPD und der CDU mit gefasst.

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Der Gipfel ist aber der Vorschlag der Verwaltung, das Standesamt wegen Personalmangel nach Hude abzugeben. Gott sei dank haben sich alle im Gemeinderat vertretenen Parteien erst einmal gegen den Vorschlag ausgesprochen.

In meinen Augen sind sich die Herren der Verwaltung nicht der Bedeutung des Standesamtes in einer Kommune bewusst. Vor allem haben sie nicht an die älteren Menschen gedacht, für die das Standesamt eine Institution und eine Anlaufstelle ist. Bei dem Gedanken daran, dass das Berner Standesamt nach Hude abgegeben werden soll, würde ich mich nicht wundern, wenn irgendwann einmal der Vorschlag aus der Verwaltung kommt, Berne an eine Nachbarkommune abzugeben.

Hans-Georg Becker 27804 Berne

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Die verarmte Gemeinde Berne möchte 39 700 Euro jährlich an die Gemeinde Hude zahlen – im Gegenzug soll Hude die Standesamt-Aufgaben übernehmen. An Stelle der Gemeinde Hude würde ich sofort „Ja“ schreien, aber als Bürgerin der Gemeinde Berne bin ich besorgt.

Laut Bürgermeister Franz Bittner sei unklar, wem nach dem Weggang eines Mitarbeiters die zusätzlichen Aufgaben zugemutet werden können. Zwischen den Zeilen bedeutet dies, dass keine Vollzeitstelle für den Job nötig wäre. Darum wäre es weitaus kostengünstiger, jemanden auf Teilzeitbasis einzustellen. Womöglich hatte die Person, die die Gemeindeverwaltung verließ, eine Vollzeitstelle. Dann hätte die Verwaltung sogar gespart.

Warum sind dies nicht die Planungen des Bürgermeisters? Auch der Gemeinderat schien skeptisch geblieben zu sein. Zweifel scheinen berechtigt – und so hoffe ich sehr, dass der Gemeinderat am 22. Dezember nicht zustimmen wird.

Doch auch hier habe ich Zweifel…

Birte Bolte 27804 Berne

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