Nordenham Ihr 40-jähriges Bestehen hat die Frauen-Union Nordenham am vergangenen Sonntag im Burgsaal der Stadthalle Friedeburg gefeiert. Durch die Veranstaltung führte die Vorsitzende Sabine Dorn.

In ihrer Eröffnungsrede nach einem Sektempfang hob die CDU-Politikerin hervor, dass die Mitglieder der Frauen-Union von Anfang an sehr engagiert gewesen seien und in den vier Jahrzehnten vieles auf den Weg gebracht hätten. Neben ihren sozialen Aktivitäten hätten sie aber auch immer Zeit für gemeinsame Ausflüge, Feierlichkeiten und den monatlichen Klönschnack gefunden. Für die Zukunft wünschte sich Sabine Dorn, dass sich noch mehr jüngere und engagierte Frauen für die Politik begeistern lassen.

Ehrengast Astrid Grotelüschen – CDU-Bundestagsabgeordnete aus Ahlhorn – sprach in ihrer Rede von „Power-Frauen mit viel Energie“. Sie hatte einen Blick in die Geschichte geworfen und herausgefunden, dass 1948 die Frauen-Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU in Deutschland unter dem Vorsitz von Marget Greve gegründet worden war. Die bundesweite Frauen-Union gibt es seit 1956. Laut Astrid Grotelüschen beträgt der Anteil der Frauen an den CDU-Bundestagsmitgliedern zurzeit 25 Prozent.

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Weitere Ansprachen hielten die Ehrenvorsitzende Ina Esche, die sich seit 25 Jahren für die Frauen-Union Nordenham engagiert, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nordenham, Karin Windheim-Czichon, und Ernst Tannen. Der pensionierte Rechtspfleger, Justizoberamtsrat und CDU-Politiker aus Nordenham hatte der Frauengruppe vor allem während der Gründungsphase mit Rat und Tat zur Seite gestanden. „Ohne ihn hätten wir das damals nie gewuppt“, meinte Ina Esche anerkennend.

Meike Kloppenburg, Kassenwartin und eine der Frauen der ersten Stunde, wurde während der Feier für ihr langjähriges Engagement geehrt.

Björn Thümler, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, hatte anlässlich des runden Geburtstags der Frauen-Union ebenfalls ein Grußwort sprechen wollen. Er musste jedoch kurzfristig wegen eines anderen Termins absagen.

Nach dem offiziellen Teil erwartete die knapp 50 Gäste ein buntes Programm, zu dem plattdeutsche Geschichten von Edith Hedemann und Tanzvorführungen der Gruppe Grazia unter der Leitung von Olga Deutsch gehörten. In gemütlicher Runde bei einem Drei-Gänge-Menü gab es auch reichlich Gelegenheit für Gespräche und für den Austausch von Erinnerungen.

Im Wilhelm-Müller-Saal der Friedeburg war die Frauen-Union 1976 von Gerti Hecht, Meike Kloppenburg und weiteren Mitstreiterinnen aus der Taufe gehoben worden. So passte es, dass jetzt auch die 40-Jahr-Feier in der Stadthalle über die Bühne ging.

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