Nordenham Was wird aus der Empfehlung des Stadtrat-Arbeitskreises für Radwege, als nächstes größeres Vorhaben den Rad- und Gehweg entlang der Bahnhofstraße vom Atenser Kreisverkehr bis zum Mittelweg zu sanieren? Scheitert dieses Vorhaben schon am fehlendem Geld?

Die Stadtverwaltung hat drei Ausbauvarianten vorgeschlagen. Demnach würde eine Sanierung vom Kreisverkehr bis zum Parkplatz Naturglück (500 Meter) rund 170 000 Euro kosten.

Die zweite Variante würde etwa 218 000 Euro kosten – vom Kreisverkehr bis zum Mittelweg (640 Meter). Die dritte Planungsvariante könnte von der Kölner Straße bis zum Mittelweg (450 Meter) für etwa 153 000 Euro realisiert werden.

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Tatsache ist jedoch, dass im Verwaltungsentwurf für den Doppelhaushalt 2020/21 lediglich 135 000 Euro für die Sanierung von Geh- und Radwegen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen.

Eine weitere Hürde müsste überwunden werden: Bis zu 12 Bäume müssten gefällt werden und bis zu 24 Bäume an geeigneter anderer Stelle gepflanzt werden.

Im Umweltausschuss des Stadtrates sagte Baudezernentin Ellen Köncke, das Vorhaben könne nur umgesetzt werden, wenn der Ausschuss mit dem Fällen der Bäume einverstanden ist. Weitere Voraussetzung sei, dass im Haushalt ausreichend Geld bereitgestellt wird.

Für die SPD-Fraktion beantragte Horst Milotta, die Entscheidung über das Fällen der Bäume zu vertagen, weil in der SPD über Alternativen diskutiert wird. „Und dafür brauchen wir Zeit.“

CDU-Fraktionschef Horst Wreden wies darauf hin, dass Bäume aus Umweltschutzgründen ohnehin nur jeweils bis Ende Februar eines Jahres gefällt werden dürfen. Daher spreche nichts gegen eine Vertagung. Der Ausschuss beschloss, in einer gemeinsamen Sitzung von Umwelt- und Bauausschuss am 19. März darüber zu beraten.

Auf Nachfrage der NWZ erläuterten am Dienstag SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Thöle, Stellvertreterin Edeltraut Spreen und Stellvertreter Nils Humboldt sowie Mario Kauschmann als stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Fraktion die gemeinsame Auffassung von SPD und Grünen.

  Danach solle die Verwaltung prüfen, inwieweit eine Sanierung ohne Baumfällen möglich ist und welche Fördergelder aus dem Klimapaket des Bundes dafür beantragt werden können. Mario Kauschmann ist sicher: „Das Sanierungsvorhaben lässt sich intelligenter umsetzen.“

 Hinsichtlich der Finanzierung wollen Grüne und SPD prüfen, ob aus dem Gesamtetat von 800 000 Euro für die Sanierung von Straßen und Wegen mehr als die bisher für Wege eingeplanten 135 000 Euro abgezweigt werden können: für das Vorhaben an der Bahnhofstraße.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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