Nordenham „Frau Dorn zählt vielleicht noch zu den Neubürgerinnen unserer Stadt und ist erst seit 9 Monaten neues Ratsmitglied. Nun trägt Sie gleich als neue CDU- Stadtverbandsvorsitzende ihren internen inhaltlichen Parteienstreit – unter anderem mit der CDU-Ratsfraktion – kontinuierlich öffentlich über die Medien aus.“

Mit diesen Worten kritisiert FDP-Fraktionschef Manfred Wolf die Stellungnahme der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Sabine Dorn. Sie hatte behauptet, dass die Stadt die Pflege von Bädern und Schulen sowie weiteren Einrichtungen in katastrophaler Weise vernachlässigt hat.

FDP-Fraktionschef Manfred Wolf wirft ihr einen „inhaltlichen Rundumschlag gegenüber der Stadtverwaltung sowie den anderen Ratsfraktionen“ vor und fügt hinzu: „Es wird – wie ständig bei Frau Dorn – Vieles in einen Topf geworfen und vermischt. Ständig wird die Stadt nur schlecht geredet und stets nur negativ dargestellt. Man muss sich dabei dann schon die Frage stellen: Warum ist Frau Dorn aus dem schönen Bremen überhaupt in unsere Stadt gezogen, wo doch alles so marode ist und verfällt? Ich behaupte, sie kennt die von ihr angesprochenen Themenfelder nicht im Detail.“

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Manfred Wolf vermisst „inhaltlich konstruktive Dorn-Beiträge in ihrer bisherigen Ratsarbeit in den Fachausschüssen sowie im Rat“ und fügt hinzu: „Außer populistischer Pressearbeit ist als Ergebnis noch nichts zu erkennen oder gar zu verzeichnen.“

Im Gegenteil: Laut Manfred Wolf ist die CDU-Vorsitzende mit ihrer Handlungsweise auf dem besten Weg, die CDU-Fraktion zu spalten – und das kurz vor einer Bundestagswahl sowie jetzt auch vor einer Landtagswahl.

Manfred Wolf meint, dass Sabine Dorn aus ihrer Ratsarbeit sehr wohl die finanzielle Lage (Einnahmeseite) der Stadt auch hinsichtlich Investitionen sowie Unterhaltung von städtischen Flächen und Einrichtungen kennt. Sie wisse auch, dass die Kommunalaufsicht des Landkreises für diese Aufgaben letztendlich jeweils den finanziellen Gesamtrahmen absteckt und vorgibt.

Manfred Wolf schreibt in seiner Stellungnahme weiter: „Eine Stadtverwaltung ist zudem eben kein Selbstbedienungsladen. Und die Stadt Nordenham zählt trotz der finanziellen Engpässe in der Zuordnung immer noch nicht zu den finanzschwachen Städten und Gemeinden in Niedersachsen. Auch das ist Frau Dorn alles im Detail bekannt, wird von ihr aber stets nur populistisch genutzt.“

Manfred Wolf weist darauf hin, dass zur Durchsetzung von Ideen Mehrheiten in einem Rat nötigt sind – „und auf dieser Seite befindet sich Frau Dorn gerade eben nicht.“ Ihre „generellen Angriffe auf Jedes und Alles werden eine Mehrheitsfindung für ihre Beiträge nicht unbedingt vereinfachen“, meint der FDP-Fraktionschef.

Zudem werden sich laut Manfred Wolf weder der Bürgermeister, noch die Verwaltungsmitarbeiter und auch nicht die Ratsmitglieder durch „zwischen den Zeilen formulierte“ Kritik von Sabine Dorn auf Dauer als, so Manfred Wolf, „dämlich betiteln oder gar abkanzeln lassen.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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