Nordenham „Wir sollten alle gegen jegliche Art von Hass, Gewalt und Unterdrückung in unserer Gesellschaft vorgehen“, appellierte Mustafa Dogan, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Wesermarsch, am Sonntagnachmittag an die knapp 40 Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag beim Friedensbaum An der Gate in Nordenham.

Die Bedeutung des Antikriegstages stellten Jochen Luitjens (Gewerkschaftssekretär der IG Metall) und Philipp Böckmann (Ortsjugendausschuss der IG Metall) in einem Rollenspiel heraus. Friedenslieder trugen Pasco Schulz und Jörg Eilers bei.

Bürgermeister Carsten Seyfarth rief dazu auf, für Werte einzutreten, die während des Zweiten Weltkrieges gefehlt haben und heute von einigen Menschen wieder in Frage gestellt werden. Zuerst gehe es um die Menschenwürde und darum, dass die Würde eines Deutschen nicht mehr wert ist als die Würde eines Ausländers. Es gehe auch um eine offene Gesellschaft mit einer streitbaren Toleranz.

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Das gemeinsame Europa bezeichnete der Bürgermeister als größtes Geschenk und keineswegs selbstverständlich. Zudem müsse immer wieder für den Frieden gekämpft werden – gemeinsam und selbstbewusst.

Der Antikriegstag sei Erinnerung, Auftrag und Verpflichtung. Mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg hob der Bürgermeister in Anspielung auf prognostizierte Wahlerfolge der AfD hervor, dass dennoch festzuhalten sei, dass in diesen Bundesländern 75 bis 80 Prozent der Wähler demokratische Parteien wählen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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