BERNE Die DB Station und Service AG plant eine Erneuerung des Berner Bahnhofs. Die Gemeindeverwaltung wurde bereits über die Veränderungen informiert – und ist wenig begeistert.

Angedacht ist der Bau eines neuen Bahnsteiges neben der Bahntrasse auf Seite der Reithalle. Der mittlere Bahnsteig soll rückgebaut werden. Das Problem: Der neue 180 Meter lange Bahnsteig soll durch eine Brücke für die Reisenden erreichbar sein. Sie wird beidseitig nur über eine Treppe zu begehen sein.

Zu diesem Plan bestehen seitens der Gemeinde „erhebliche Bedenken“ gegen den nicht barrierefreien Zugang. Die Treppe sei für Menschen mir körperlichen Funktionsstörungen, Eltern mit Kleinkinders und Kinderwagen oder Reisende, die ihr Rad mitnehmen wollen, nicht zu überwinden. Das Planungsbüro fordert die Gemeinde in dem Entwurf auf, in einer Stellungnahme die Schaffung der Barrierefreiheit einzufordern.

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Das sieht man im Rathaus etwas anders. „Gerade der Bereich des Bahnhofes Berne wurde vor ein paar Jahren mit großem Aufwand und erheblichen öffentlichen Mitteln als Park- und Rideanlage ausgebaut“, heißt es in der Antwort der Gemeinde Berne an das zuständige Planungsbüro der DB Station und Service AG. Der Bahnhof werde von vielen Bussen auch aus den Nachbargemeinden angefahren, um die Zugverbindung zu nutzen. Das Niedersächsische Behindertengleichstellungsgesetz schreibt vor, dass Neubauten oder große Umbauten barrierefrei sein müssen. Die Gemeinde Berne lehnt die Pläne der Bahn deshalb ab. Auch wenn die Gemeinde nun zwei Aufzüge fordere, könnten diese nicht mehr zeitgerecht installiert werden. „Wir schlagen als Alternative vor, den bisherigen Bahnsteig Nummer 1 als alleinigen Bahnsteig für beide Zugfahrtrichtungen zu nutzen. Die Errichtung einer Gleisquerung würde sich somit erübrigen“, heißt es weiter in dem Antwortschreiben der Verwaltung an das Planungsbüro.

Die Umbaumaßnahmen am Berner Bahnhof werden Thema auf einer Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung am Dienstag, 27. September, um 18 Uhr in der Mensa des Schulzentrums sein. Ebenfalls diskutiert werden der Antrag des TUS Warfleth auf Sportstättenförderung und die Zukunft des Berner Kunstrasenplatzes. Die SPD-Fraktion hat den Antrag gestellt, die Möglichkeiten für einen Verkauf des gesamten Grundstückes zu erkunden. Sollte ein Verkauf bis zum 31. März 2012 nicht realisierbar sein, soll mit der Sanierung des Platzes begonnen werden.

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