Jade Diesen Wahlsonntag wird man in der Gemeinde Jade nicht so schnell vergessen. Keine Frage: Der Kantersieg von Henning Kaars (UWG) hat bei seinen politischen Gegnern Spuren hinterlassen. Doch insgeheim werden bereits in allen politischen Parteien Vorbereitungen für die kommende Kommunalwahl getroffen, die in Niedersachsen am 11. September 2016 stattfindet.

Udo Kraudelt (parteilos) gibt sich am Tag nach der Wahl als fairer Verlierer. Er gratuliert dem alten und neuen Bürgermeister der Gemeinde Jade und weist Kritik an seiner Wahlkampfführung zurück. „Einige sagten bei der Wahlanalyse, dass ich Kaars zu wenig attackiert und einen viel zu ruhigen und sachlichen Wahlkampf geführt habe. Aber das ist nun mal mein Stil“, sagt Kraudelt am Montag im NWZ -Gespräch.

Die Deutlichkeit, mit der Kaars am Ende gewonnen hat, macht ihm allerdings schon zu schaffen. „Gerade in Jaderberg und Mentzhausen hatte ich mit wesentlich mehr Stimmen gerechnet“, räumt der Ratsherr, der seine politische Arbeit nach derzeitigem Stand der Dinge fortsetzen will, ein.

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Insgeheim habe er nach dieser Wahl erkannt, dass es im Wahlkampf eben nicht nur auf Sachargumente ankomme, sondern dass man auch mit Freibier, Kuchen und Blumenzwiebeln punkten könne.

Moritz Bischoff, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Jade, gibt zu, dass er sich ein anderes Ergebnis gewünscht hat. „Wir gratulieren Henning Kaars und werden am Mittwoch bei der Vorstandssitzung die Weichen für die Kommunalwahl im September stellen“, sagt Bischoff..

Frank Pargmann, 1, Vorsitzender der UWG Jade, zeigt sich vom Ausgang der Wahl nicht sonderlich überrascht. „Ich habe nichts anderes erwartet“, sagt er im Gespräch mit der NWZ . Kraudelt habe nur in Jaderberg punkten können. Erstaunt habe ihn allerdings das Ergebnis in Mentzhausen. „Nach der Schließung der Grundschule hatte ich mit einem schlechteren Ergebnis für Kaars gerechnet“, sagt der UWG-Vorsitzende.


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Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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