BERNE Die geplante Erneuerung der Industriestraße in Berne geht in die nächste Phase: Am Dienstag stellte im Ausschuss für Gemeindeentwicklung Hans-Rudolf Werner vom Planungsbüro Ingwa das aktuelle Konzept vor.

Demnach wird die neue Fahrbahn der Industriestraße sechs Meter breit, auch ein Gehweg ist geplant. Zudem sollen einige Lastwagen-Stellplätze gebaut werden, unter anderem vor Fassmer. Auch für die momentan schwierige Parkplatzsituation wollen die Planer eine Lösung finden.

Die Erneuerung der Industriestraße soll gleichzeitig mit der Deicherhöhung beginnen, die Planungen des Ingenieursbüros und des Deichbands sind eng verzahnt. In Motzen will man den Deich durch eine Spundwand ersetzen. Dadurch wird mehr Fläche gewonnen.

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Kosten von 1,8 Millionen

Der Verlauf der Industriestraße wird sich mit der Erneuerung verändern. Sie wird in einige Grundstücke hineinragen, die in Privatbesitz sind oder dem Deichband gehören. Erste Gespräche über den Verkauf dieser Flächen an die Gemeinde Berne habe es bereits gegeben, sagte Werner. Im Frühjahr sind Vertragsverhandlungen geplant. „Kann man die Grundstücke nicht erwerben, können wir das Konzept nicht umsetzen. Dann wird die Fahrbahn wieder Engpässe aufweisen“, erklärte er.

Die Entwässerung der Straße, die bisher „eher wild“ gelöst ist, soll durch einen Regenwasserkanal entlang des Leuchtturmpadds erfolgen.

Für die Kosten für die Erneuerung der Straße setzen die Planer 1,838 Millionen Euro an (ohne die Kosten für den Grundstückserwerb). Bürgermeister Franz Bittner rechnet mit einer Förderquote von 30 Prozent. Die Ausschussmitglieder stimmten dem Planentwurf und der Kostenschätzung zu. Beides wird nun Grundlage für einen Förderantrag.

Unterstützung für Studie

Eine weitere wichtige verkehrspolitische Entscheidung wurde, ebenfalls am Dienstagabend, im Finanzausschuss gefällt. Demnach wird sich die Gemeinde Berne mit 6000 Euro an einer Studie zum Konzept „Revitalisierung des öffentlichen Raums“ beteiligen, die von der Projektgruppe Berne 2020 angeregt wurde. In dieser Studie wird geprüft, wie man das „Shared Space“-Konzept (für einen geteilten Raum für alle Verkehrsteilnehmer) in Berne umsetzen kann. Insgesamt kostet die Studie 12 000 Euro. Die Hälfte dieser Summe wird von der niederländischen Agentur „Nordconnect“ übernommen. Die Parteien waren über die Förderung zunächst uneinig. Zustimmung signalisierten alle Fraktionen zum Bau eines Radweges auf dem Deich nach Ritzenbüttel und zur Errichtung zweier Rastplätze mit Leader-Mitteln in Weserdeich und Neuenhuntorf.

Friederike Liebscher Redakteurin / Lokalredaktion
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