RODENKIRCHEN Die Wählergemeinschaft pro Stadland (WPS) schickt vier Kandidaten ins Rennen um die 20 zu vergebenen Mandate im Stadlander Gemeinderat. Die Ziele sind ehrgeizig.

„Wir wollen mit möglichst allen Kandidaten in den Gemeinderat einziehen und die Politik in Stadland aktiv mitbestimmen“, erklärt der 1. Vorsitzende Hans Schwedt. Der 54-Jährige Rodenkircher führt die Kandidaten-Liste der WPS an.

Die weiteren Listenplätze der Wählerinitiative belegen in dieser Reihenfolge Lars Zingler (Rodenkirchen), Olaf Helwig (Schwei) und Klaus-Dieter Luther (Rodenkirchen), gegenwärtig einziges WPS-Ratsmitglied.

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Die WPS hat neben den Kandidaten auch eine Agenda für die Kommunal-Wahl bekanntgegeben. Darin beklagt sie den Schaden, der der Gemeinde durch die KKU-Stilllegung entstanden sei und warnt vor den mittelfristigen Folgen. Der Beschluss der Bundesregierung wird als „ideologisch“ bezeichnet. Den Weiterbetrieb hält die Initiative für möglich.

In diesem Zusammenhang kritisiert die WPS die CDU, Bündnis 90/Die Grünen und auch die SPD. Hans Schwedt: „Der Ausstieg war eine Aktion mit der Brechstange.“

Um die Ansiedlung neuen Gewerbes zu fördern, wollen die künftigen Ratsherren die Gewerbesteuer senken. Luther: „Das würden wir fordern.“ Nach der Wahl will die WPS Bürger und Gewerbetreibende an einen Tisch holen. Nur so könnten konkrete, effektive Pläne für neue Arbeitsplätze erarbeitet werden.

Zudem müsse die touristische Attraktivität der Gemeinde besser beworben werden, meint Helwig. Auch der Wegzug qualifizierter junger Menschen sei ein schwerwiegendes Problem, dem zu begegnen sei. Konkret will die WPS das Rathaus modernisieren. Luther: „Wenn Stadland eine familien- und wirtschaftsfreundliche Gemeinde sein will, müssen wir dort anfangen.“ Das Rathaus sei ein wichtiger Anlaufpunkt für Bürger und Gewerbetreibende.

Bei den Rodenkircher Wochenmärkten am 11. August und am 8. September wollen die WPS-Kandidaten den Bürgern bald auch Rede und Antwort stehen.

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