Nordenham /Butjadingen /Seefeld Die Folgen des Klimawandels mit häufigerem Starkregen und damit verbundenen Entwässerungsproblemen – das ist eine Herausforderung. Die zunehmende Versalzung des aus der Weser zugewässerten Süßwassers – das ist die andere große Herausforderung für den Entwässerungsverbandes Butjadingen und damit auch für den Verbandsausschuss. Das zwölfköpfige Gremium entscheidet über den Haushalt und alle vom Vorstand vorgeschlagenen Vorhaben des Verbandes. Für fünf Jahre ist dieser Ausschuss jetzt von den Mitgliedern (Grundstückseigentümern) neu gewählt worden.

Verbandsvorsteher Dieter Hülstede hat am Dienstag in der Gaststätte Seefelder Schaart die zehn wiedergewählten Mitglieder des zwölfköpfigen Gremiums und die beiden neuen Mitglieder verpflichtet. Er dankte Bernd Cornelius, der nach zwölf Jahren ausgeschieden ist und Klaus-Dieter Frenzel, der seit 1996 Ausschussmitglied oder Vize-Ausschussmitglied war.

Neu gewählt worden ist im Wahlbezirk Langwarden Jörg Kuck aus Ruhwarden. Im Wahlbezirk Nordenham ist der Nordenhamer Gerard Beerepoot neu gewählt worden.

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Die Ausschussmitglieder achten auch darauf, dass vor Ort in ihrem Wahlbezirk alle Anlagen funktionieren und rechtzeitig Hinweise auf Probleme oder Mängel gegeben werden.

Der Vorstand des Entwässerungsverbandes wird in einem Jahr vom Verbandsausschuss neu gewählt. Verbandsvorsteher ist Dieter Hülstede aus Norderseefeld, Stellvertreter Hans-Dirk Bremermann aus Tossens.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Jan Leiner aus Iffens, Georg Lübben aus Langenriep, Theodor Martens aus Waddens und Dirk Stöver aus Esenshammergroden.

Der Entwässerungsverband Butjadingen ist zuständig für die Zu- und Entwässerung in Nordenham, Butjadingen und Seefeld.

Das Verbandsgebiet umfasst 23 000 Hektar, davon etwa 19 000 Hektar landwirtschaftliche Flächen. Kraft Gesetzes sind alle etwa 12 200 Land- und Grundstückseigentümer Verbandsmitglieder.

Verbandsvorsteher Dieter Hülstede und Stellvertreter Hans-Dirk Bremermann haben am Dienstag gegenüber der Presse die bisherige engagierte Arbeit des Verbandsausschusses gelobt.

Zur nachhaltigen Eindämmung der bereits eingetretenen Versalzung des aus der Weser zugewässerten Süßwassers hält der Verband den von der Landesregierung angeschobenen Generalplan Wesermarsch für unverzichtbar und dringend. Zwar würden die Planungsarbeiten für das neues System der Zu- und Entwässerung jetzt fortgesetzt, so Dieter Hülstede, aber das entscheidende Ja der Landesregierung stehe noch aus.

Abhängig von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für oder gegen die geplante neue Weservertiefung sei die Umsetzung der sogenannten Vermeidungslösung. Damit solle zusätzliche Versalzung infolge der neuen Vertiefung vermieden werden.

12 Mitglieder

Dem neuen Verbandsausschuss gehören an: für den Wahlbezirk 1 (Mitteldeich) Hans-Gerd Schilling aus Stollhamm, für den Wahlbezirk 2 (Hayenschloot) Jürgen Meiners aus Iffens, für den Wahlbezirk 3 (Tossens) Theodor Ennen-Hansing aus Tossens, für den Wahlbezirk 4 (Langwarden) Jörg Kuck aus Ruhwarden, für den Wahlbezirk 5 (Burhave) Frerk Francksen aus Isens, für den Wahlbezirk 6 (Blexen) Willem de Wit (Neuburger Wg), für den Wahlbezirk 7 (Flagbalge) Bert Freese aus Nordenham, für den Wahlbezirk 8 (Esenshammer Groden ) Folkert Folkens aus Abbehausergroden, für den Wahlbezirk 9 (Moorsee) Nicolaus Dencker aus Moorsee, für den Wahlbezirk 10 (Ahndeich), Carsten Meiners aus Stollhamm, für den Wahlbezirk 11 (Nordenham) Gerard Beerepoot aus Nordenham, für den Wahlbezirk 12 (Esenshamm) Roland Plate aus Esenshammergroden.

Der Verband unterhält 255 Kilometer Gewässer II. Ordnung und etwa 260 Kilometer III. Ordnung. Die übrigen 1500 Kilometer III. Ordnung müssen die rund 12 200 Mitglieder des Verbandes selbst unterhalten.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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