Brake Lärmende Jugendliche, die Beschwerden von Anwohnern hervorrufen; zerschnittene Fußballtor-Netze, deren Reparatur die Stadt Brake eine Stange Geld kostet: Bürgermeister Michael Kurz (SPD) hat für den Fall, dass sich die Situation auf dem Kleinspielfeld an der Grundschule Boitwarden (Golzwarder Straße 90) nicht bessert, einen harten Kurs angekündigt. Im Zweifelsfall müsse das Spielfeld abgerissen werden, hatte Michael Kurz in der vergangenen Woche   gesagt (NWZ  berichtete). Für diese Aussage kassiert das Stadtoberhaupt nun einen Rüffel von den eigenen Parteifreunden.

Das Spielfeld müsse auf jeden Fall bleiben, ist die SPD-Stadtratsfraktion überzeugt. „Alles andere wäre verrückt“, sagte Fraktionsmitglied Marcel Schmikale am Donnerstag im Gespräch mit der NWZ. Die SPD sei es gewesen, die sich vor fünf Jahren für den Bau des Kleinspielfeldes stark gemacht hatte. Die Stadt habe damals 30 000 Euro dafür ausgegeben. Der Bolzplatz werde von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt. Nur einige wenige junge Leute sorgten für Ärger. Schmikale: „Da können wir doch jetzt nicht die große Keule rausholen.“

Der SPD-Ratsherr, der sich am Donnerstag mit Fraktionskollegin Nicole Buntrock an der Golzwarder Straße umgesehen und dort mit Anwohnern gesprochen hat, meint, dass die Stadt auf die Jugendlichen zugehen und mit ihnen reden sollte. Das sei eine Aufgabe für die Mitarbeiter der Städtischen Jugendarbeit, sagt Schmikale.

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Kurz hat auf Anwohner-Beschwerden schon reagiert. Er hat verfügt, dass das Spielfeld an Sonntagen nur noch von 9 bis 13 Uhr genutzt werden darf. Ein Fehler, meint Schmikale. Er plädiert dafür, dass die Jugendlichen sonntags wieder wie gewohnt von 15 bis 20 Uhr kicken dürfen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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