Rodenkirchen Ihren Jägerbrief erhielten während der Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Wesermarsch in der Markthalle in Rodenkirchen die erfolgreichen Teilnehmer der Jungjäger-Ausbildung.

Die Prüfung bestanden haben: Andreas Schulz (Elsfleth), Gerhard Dokters (Oldenburg), Lena Haschen (Jade), Viktoria von Senden (Nordenham), Johanna Wolken (Oldenburg), Thorsten Gerdes (Nordenham), Marten Scholz (Jade), Jendrik Holthusen (Brake), Miko Höpken (Ovelgönne), Gordon Fisbeck (Rastede), Egbert Buiter (Butjadingen), Dirk Frerichs (Ovelgönne), Dennis Damken (Stadland), Christoph Semmler (Nordenham), Folkert Bremer (Nordenham) und Gunnar Hadeler (Jade).

Das Ehrenamt des Jägers stellten die Ehrengäste der Kreisjägerschaft in ihren Grußworten heraus und lobten dabei auch das Engagement der Waidgesellen. CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen informierte zudem darüber, dass die Inhalte der Jägerprüfung, für die derzeit noch die Bundesländer in Eigenregie verantwortlich sind, bundesweit vereinheitlicht werden sollen.

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Dass die Jagd in Niedersachsen eine lange Tradition hat und Jagd praktizierter Naturschutz ist, unterstrich SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann. Björn Thümler, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, berichtete, dass es bis 2018 keine Novellierung des Jagdgesetzes geben werde. Dies sei auch das Ansinnen des Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne).

Umstritten ist bei den Jägern vor allem die neue Jagdzeitverordnung, bei der unter anderem Blass- und Saatgänse ganzjährig geschont werden. Zudem soll das Verbot von Schalldämpfern aufgehoben und Schießnachweise für Jagdscheininhaber in einem jährlichen Turnus eingeführt werden. Karin Logemann betonte, dass es bei der Novellierung keine ideologischen Änderungen geben darf.

Kreisjägerschaft-Vorsitzender Tammo A. Meents wies auf die durch Gänse verursachten Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen hin. Gegen die in EU-Vogelschutzgebieten drastisch eingeschränkten Jagdzeiten wurde von den Jägern eine Normenkontrollklage eingereicht. Ebenso lehnte der Vorsitzende Beschränkungen bei der Fallenjagd ab: „Wer die Fallenjagd einschränkt, tötet Wiesenvögel“.

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