Brake Sie sind seit Anfang des Monats bei der Lebenshilfe Wesermarsch für Menschen mit Behinderung im Einsatz und schon fest in den Alltag integriert – Neun junge Menschen absolvieren in der Tagesbildungsstätte ihren Bundesfreiwilligendienst, um Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln.

„Ich möchte später Sonderpädagogik studieren. Deshalb mache ich den Freiwilligendienst, um zu sehen, ob dieser Bereich etwas für mich ist“, sagt Cira Mannagottera. Auch Nils Kalisch nutzt das Jahr, um Erfahrungen für sein Lehramtsstudium zu sammeln: „Ich mache den Bundesfreiwilligendienst als Vorbereitung auf das spätere Berufsleben, weil gerade die Inklusion dort ein Thema ist.“

Derzeit sind neben den Neulingen auch noch drei „alte Hasen“ in der Einrichtung. Sie können Erfahrungen und Tipps an die Neuen weitergeben. Im Regelfall sind die jungen Leute aber zu zweit in einer Gruppe und tauschen sich gegenseitig aus. Dort werden die Aufgaben auch geteilt: „Einer übernimmt die Mädchen aus der Gruppe und einer die Jungen, das ist dann leichter zu handhaben“, schildert Rabea Hein.

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Insgesamt sind bei der Lebenshilfe Wesermarsch 113 Kinder untergebracht. Sie werden von etwa 60 Mitarbeitern betreut, darunter fallen auch die 12 BFD-ler, wie die Freiwilligen genannt werden. „Die Jugendlichen gehören fest zum Team“, sagt Reinhard Brodé, Leiter der Lebenshilfe. Dabei wickeln sie nicht nur Windeln, sondern werden in jeden Aufgabenbereich integriert. „Es macht sehr viel Spaß, aber es ist auch sehr anstrengend“, berichtet Cira Mannagottera. Das liege an der Umgewöhnung, erklärt Brodé. Die ehemaligen Schüler müssten jetzt deutlich länger arbeiten als früher.

Für Freunde und Interessierte der Lebenshilfe findet am Sonnabend, 24. August, von 14.30 bis 17.30 Uhr das Sommerfest statt. Neben der offiziellen Einweihung des Neubaus im Teil der Tagesbildungsstätte gehören unter anderem Spielstände, das Aktionsmobil der Stadt und eine Hüpfburg zum Programm.

Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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