ELSFLETH „Einmal muss ja Schluss sein. Man wird schließlich nicht jünger“. Mit diesen Worten hat Heino Kuck aus Neuenfelde seinen Entschluss begründet, zukünftig auf seinen Sitz im Rat der Stadt Elsfleth zu verzichten. „Der Rat muss am kommenden Dienstag erklären, dass dieser Verzicht rechtmäßig ist“, erläutert Dieter Sindermann, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, im Gespräch mit der NWZ . Die nächste Ratssitzung wird am Dienstag, 22. Juni, 18 Uhr, im Heye-Saal der Stadt Elsfleth eröffnet.

Kuck, er wird am 24. Juni 85 Jahre alt, verlässt die Ratsbühne mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Ich habe das immer gerne gemacht, bin direkt nach dem Krieg angesprochen worden und habe für die FDP 50 Jahre im Stadtrat gesessen“, sagt Kuck, für den die Flurbereiniung und die Dorferneuerung die zentralen Themen seiner Ratskarriere waren. „Jetzt sind die Jüngeren an der Reihe, die Sanduhr geht dahin“, so Kuck. Sein designierter Nachfolger, ist der Elsflether Frank Lösekann (28). Neben Kuck hat auch der FDP-Ratsherr Sebastian Rotter (27) aus beruflichen Gründen auf seinen Ratssitz verzichtet. Sein Nachfolger soll sein Vater werden: Reinhold Rotter (56).

Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, Horst Kortlang, sieht den Personalwechsel gelassen. „Wir werden unsere Standpunkte weiter vertreten und Heino Kuck wird immer unser Ratgeber bleiben. Er hat eine Menge für die Partei und die Stadt Elsfleth geleistet“, so Kortlang im Gespräch mit der NWZ . Kortlang, der als Ratsherr und Vorsitzender der Wesermarsch-FDP zeitlich stark eingebunden ist, hatte unlängst den FDP-Stadtverbandsvorsitz an Peter Lindner aus Moorhausen abgegeben. „Lindner ist Berufssoldat, sympathisiert seit den 80er Jahren mit der FDP und ist inzwischen auch Parteimitglied. Eine echte Verstärkung“, so Kortlang.

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