Harmenhausen „Der Anbau ist bezahlt, da ist jetzt eigentlich meine Mission erfüllt“, erinnerte Kassenwart Werner Meinlschmidt auf der Jahreshauptversammlung an seine einstigen Worte. Doch kaum ist das eine Bauprojekt abgeschlossen, haben die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Harmenhausen bereits das nächste große Projekt in Angriff genommen. Und dabei wurde bereits im Vorfeld schon viel Geld ins Wasser geschmissen, scherzte Meinlschmidt.

Aktuell ist die Dorfgemeinschaft dabei, mit schwerem Gerät das Ufer der Ollen zu befestigen, an die das Grundstück des Dorfgemeinschaftshauses grenzt. So kam der Kassenwart bei den anstehenden Wahlen um eine erneute und letzte Kandidatur nicht herum. Einstimmig wurde er wiedergewählt.

Die Vorsitzende Edeltraut Jüchter nutzte die Gelegenheit, all den vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz zu danken, ohne die die vielen Veranstaltungen nicht stattfinden könnten. 215 Mitglieder zählt die Dorfgemeinschaft aktuell.

Nach 30 Jahren Vorstandsarbeit geht jetzt langsam eine Ära zu Ende. Es sei das letzte Mal, dass sie zu den Wahlen antrete, mahnte Edeltraut Jüchter die rund 40 Anwesenden vor ihrer Wiederwahl, sich Gedanken über einen Nachfolger zu machen. Während Eike Rulfs für eine weitere Amtszeit als 2. Vorsitzender bestätigt wurde, machte Schriftwart Martin Kückes seine Ankündigung, nicht mehr zu kandidieren, wahr. Nach etwas Überzeugungsarbeit wurde Birgit Schierenstedt, die weiterhin als Chronistin arbeiten wird, seine Nachfolgerin. Zu Beisitzern gewählt wurden Hagen Niekamp, Maik Beyer, Sarah Bruns und neu Kim Kläner.

Auch wenn demnächst ein Roboter den Rasen mähen wird, wollte niemand das Amt des Platzwartes übernehmen. Ähnliche Probleme wird es vielleicht in zwei Jahren bei der Besetzung des Hauswartes geben. Monika Müller kündigte nach vielen Jahren ihren Rückzug an, nachdem sie den Posten ein letztes Mal übernahm. Den Festausschuss bilden wieder Annemarie Beck und Heide Seggermann, Obfrau für Ehrungen bleibt Linda König und Kassierer bleiben Marc Seggermann, Kurt Essmann, Heino Müller und Linda König.

Im November wollen Regisseurin Elke Aschoff und ihr Theater-Ensemble wieder für ein volles Dorfgemeinschaftshaus sorgen. Ein neues Stück und sogar ein dritter männlicher Schauspieler seien bereits gefunden, machte Aschoff schon mal neugierig.

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