Nordenham Flüchtlingshilfe, Öl- und Fachberatereinsätze, Unterstützung der Polizei bei Großkontrollen und beim Abbau einer Drogenplantage, Einsätze mit den Booten auf der Weser, Hilfeleistungen bei einer Brandermittlung und Unterstützung anderer Rettungsdienste – auch im vergangenen Jahr hatten die Aktiven des Technischen Hilfswerks Nordenham (THW) wieder viel zu tun. Nicht zu vergessen der tragische Verkehrsunfall mit zwei Toten und vier Schwerverletzten in Butjadingen sowie die Bergung eines toten Zwergwals am Jahresende.

Insgesamt hatten die Ehrenamtlichen des THW 16 Einsätze – deutlich mehr als im Vorjahr. Dazu kamen 15 Übungen, 3800 Stunden Jugendarbeit und jede Menge Dienststunden. Der THW-Ortsbeauftragte dankte im Burgsaal der Friedeburg allen Helfern für ihr großartiges Engagement. „Ihr habt damit wieder eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des Ortsverbandes Nordenham gezeigt“, sagte Michael Haferkamp.

Seinen Dank richtete er ebenso an seine Stellvertreterin Maria Blank-Blokker und Zugführer Uwe Blank. Zudem lobte Michael Haferkamp die hervorragende Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen in der Region.

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Möglich sind die zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten aber nur deshalb, weil auch die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen stimmen und die Arbeitgeber die Helfer während der Einsätze, Übungen und Fortbildungsveranstaltungen freistellen.

„Es geht uns im THW gut. Wir haben das Rüstzeug bekommen, um anderen zu helfen, und es ist wichtig, in gute Aus- und Weiterbildung zu investieren, den Nachwuchs frühzeitig an das Ehrenamt heranzuführen und in demokratische Prozesse mit einzubinden“, ergänzte die Landesbeauftragte des THW, Sabine Lackner.

Für die nächsten Jahre seien zum Glück zahlreiche Investitionen sichergestellt. Am Stützpunkt Nordenham konnten für den Bereich Ölschadensbekämpfung bereits ein neues Mehrzweckarbeitsboot sowie ein neuer Abrollcontainer angeschafft werden.

Die Bauarbeiten für eine zusätzliche Lagerhalle werden voraussichtlich noch im April dieses Jahres beginnen.

Auch für die Nachwuchsförderung, die beim THW Nordenham seit 1984 intensiv betrieben wird, stehen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung.

Lobende Worte über die Situation des THW Nordenham kamen auch von den Vertretern aus Politik und Verwaltung.

In ihren Grußworten hoben die Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag und Astrid Grotelüschen, Landtagsabgeordnete Karin Logemann, stellvertretende Landrätin Ursula Schinski und Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth vor allem die engagierte Kinder- und Jugendarbeit der Hilfsorganisation hervor.

Die Ehrung der Jubilare nahmen Sabine Lackner und Michael Haferkamp vor. Über eine Ehrenurkunde konnten sich anlässlich ihres langjährigen Engagements beim THW freuen: Bjarne Fischer, Arne Gützlaff, Darvin Hullmann, Christian Möhler und Dominik Ott (10 Jahre), René Büsing, Nicola Korzenski und Heinz Schröder (20 Jahre), Sven Fischer, Marc Gerking und Manuel Janßen (25 Jahre), Frank Patzke (30 Jahre) sowie Klaus Athing (40 Jahre).

Gert Ruhrig, der seit einem halben Jahrhundert für das THW tätig ist, hatte seine Urkunde bereits im Vorfeld bekommen. Er erhielt neben viel Lob für seinen jahrzehntelangen Einsatz und der Aufforderung „Mach weiter so“ ein zusätzliches Präsent vom Führungsduo des THW.

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