Golzwarden Eine neue Kindertagesstätte in Golzwarden trifft auf breite Zustimmung bei den Elternvertretern und in der Kommunalpolitik. Einstimmig hat sich der Ausschuss für Schule, Jugend und Kindertagesstätten am Dienstagabend für die Aufnahme entsprechender Planungen ausgesprochen. Begrüßt wird von allen Seiten auch die unmittelbare Nähe zur Grundschule. Keine Chance hatte allerdings ein erster Vorschlag der Verwaltung, einen Teil des großzügigen Geländes in Bauland umzuwandeln, um den Bau einer Kita durch den Verkauf von Bauplätzen mitzufinanzieren.

Und auch die Lage der künftigen Kita auf dem Gelände gilt es noch zu klären. Aus Sicht von Schulleitung und Elternvertreter darf dafür auf keinen Fall der Schulgarten genutzt werden: „Der Ruhegarten ist uns absolut heilig“, gab Schulleiterin Wibke Heumann Verwaltung und Politik für die weitere Planung mit auf den Weg. Die Idee, eine Kita in unmittelbarer Nähe zur Schule einzurichten, sei indes „grandios“, die Zusammenarbeit „ein Traum“.

Dass der Vorschlag der Stadtverwaltung „nicht in Stein gemeißelt“ sei, betonte Fachbereichsleiter Uwe Schubert. Bürgermeister Michael Kurz (SPD) ergänzte, in dieser Frage „völlig entspannt“ zu sein. Zwar sehe die Verwaltung deutlichen Bedarf an Wohnbaugebieten in Golzwarden, denkbar seien aber auch andere Flächen. Dort könnte allerdings eine Umsetzung schwieriger werden.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, gut die Hälfte des Sportplatzes (rund 5000 Quadratmeter) in Bauland umzuwandeln und auf einer rund 1300 Quadratmeter großen Fläche im Bereich des Schulgartens eine Kita mit einer Krippen- und einer Kindergartengruppe zu errichten.

Der Ausschuss folgte allerdings einstimmig dem Änderungsantrag der CDU. Dieser sah vor, die Ausgestaltung der Kita offen zu lassen und die Ausweisung einer Teilfläche des Sportplatzes als Wohnbaufläche aufzugeben. Nun heißt es nur noch: „Die Fläche der Grundschule wird im Zuge der Planung neu strukturiert. Ziel ist eine zusätzliche Nutzung für eine neue Kindertagesstätte.“

Hans-Dieter Beck (CDU) gab der Verwaltung und den Kollegen noch mit auf den Weg, das Thema Baugebiet nicht aus den Augen zu verlieren: „Davon haben wir zu wenig. Wir müssen mehr anbieten.“ Und sein Fraktionskollege Jan Marten Kalus lenkte bei der Gelegenheit den Blick gleich auch ein weiteres Thema: Der Fußballplatz sei von Löchern übersät und bedürfe dringend einer Ausbesserung.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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