Nordenham Alljährlich erinnern die Gewerkschaften zum Antikriegstag am 1. September an den Beginn des Zweiten Weltkriegs und rufen dazu auf, sich für Frieden und gegen den Faschismus einzusetzen. In Nordenham ist der Friedensbaum An der Gate unweit des Gewerkschaftshauses Ort des Gedenkens. Am Donnerstag versammelten sich dort rund 30 Nordenhamer auf Einladung des Kreisverbands Wesermarsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Und bei den Reden stand das Thema Flüchtlinge im Mittelpunkt.

Nach der Begrüßung durch den DGB-Kreisvorsitzenden Mustafa Dogan stellte Hauptredner Uwe Peglau, Vorsitzender des Ortsvereins Wesermarsch der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, fest, dass „wir von einer Welt ohne Krieg, einer Welt der friedlichen Völkerverständigung und Solidarität weiter entfernt sind denn je.“ Er wies darauf hin, dass an den Grenzen Europas tausende Menschen darauf hoffen, einen Ort zu finden, der ihnen Schutz bietet.“ Vor diesem Hintergrund sagte Uwe Peglau: „Gewalt gegen Flüchtlinge und gegen Menschen, die sich für Flüchtlinge einsetzen, sind Angriffe auf die freiheitlichen, demokratischen Grundprinzipien der Bundesrepublik Deutschland.“

Bürgermeister Carsten Seyfarth erinnerte daran, dass es Deutschland geschafft hat, nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in den Kreis der zivilisierten Völker aufgenommen zu werden. Dies sei keine Selbstverständlichkeit gewesen. Er warnte vor Gruppen, die Deutsche und Flüchtlinge gegeneinander ausspielen wollen. Nachdem Uwe Peglau, Carsten Seyfarth und Mustafa Dogan Blumen am Friedensbaum niedergelegt hatten, legten sie gemeinsam mit allen anderen Teilnehmern eine Schweigeminute ein.

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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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