Wesermarsch Am Montag, 9. Mai, steht das Thema Rekommunalisierung der Gebäudereinigung auf der Tagesordnung des Fachausschusses Bauen des Landkreises. Die Reinigung der Liegenschaften des Landkreises war zu einem großen Teil in die Hände von Privatfirmen gegeben worde. Diese Regelung steht nun auf dem Prüfstand (die NWZ  berichtete). Die Rekommunalisierung der Gebäudereinigung begrüßen auch Verdi und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

Die derzeitige Regelung hat zur Folge, dass der billigste Anbieter den Zuschlag für das Reinigen von beispielsweise Schulgebäuden bekommt, heißt es in einer Mitteilung des DGB. „Billig ist aber nicht gleich gut“, heißt es weiter. Laut den Erfahrungen der Gewerkschaft IG Bauen, Agrar, Umwelt würden dem Personal unmöglich erreichbare Zeiten für das Reinigen von Objekten vorgegeben. Gleichzeitig würden den Reinigungskräften oftmals nur Zeitverträge angeboten.

Aber nicht nur der Kreisverband Wesermarsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes unterstützt die „Anstrengungen der Kommunalpolitiker aus SPD, Grüne und Linke zur Rekommunalisierung“ der Reinigungskräfte in der Wesermarsch, auch die Gewerkschaft Verdi begrüßt die Initiative. „Am Ende kann nur die Rückführung in die öffentliche Hand stehen, so Christian Busch, Geschäftssekretär für den öffentlichen Dienst bei Verdi. Vielen sei in den vergangenen Jahren aufgefallen, dass die Reinigungsqualität nachgelassen habe. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Reinigungsleistung pro Stunde, lasse sich nicht mehr alles so reinigen, wie es vor der Privatisierung der Fall gewesen sei. „Das kann nicht die Art von Reinigung sein, die Nutzerinnen und Nutzer, aber auch die Beschäftigten des Landkreises erwarten“, so Busch weiter. Nach Ansicht von Verdi kann das Ergebnis des angestrebten Vergleichs zwischen privater und öffentlicher Reinigung nur zugunsten der Rekommunalisierung ausfallen.

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