Brake Das Miteinander in der Wesermarsch zu stärken sowie für eine freie, soziale und gerechte Gesellschaft einzutreten, ohne andere auszugrenzen, haben sich der Kreisverband Wesermarsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie drei im Kreistag vertretene Parteien zum Ziel gesetzt.

Daher hat sich der DGB-Kreisverband auch dazu entschieden, einer Wilhelmshavener DGB-Initiative zu folgen und einen „Pakt der Demokraten“ zu schließen. Dieser Pakt soll sich für einen Wahlkampf mit Menschlichkeit einsetzen. Der DGB-Kreisverband hatte alle im Kreistag vertretenen Parteien aufgefordert, das Dokument am Mittwoch im Verdi-Büro am Braker Postplatz zu unterschreiben. Der Aufforderung gefolgt waren Jürgen Janssen (Bündnis 90/Die Grünen), Manfred Wolf (FDP) und Thomas Bartsch (Die Linke). Bereits unterzeichnet hatte Meinrad Rohde (SPD), der am Mittwoch nicht dabeisein konnte. Zu den Unterzeichnern gehörten auch Mustafa Dogan, der DGB-Kreisverbandsvorsitzende, und sein Stellvertreter Uwe Peglau.

Im Wahlkampf sollte es gerecht zugehen, betonte Mustafa Dogan. Enttäuscht zeigte er sich darüber, dass die CDU sowie die Unabhängige Wählergemeinschaft Wesermarsch nicht unterzeichnet hätten. „Die Einladung blieb von der CDU unbeantwortet, die Unabhängigen waren sich uneins“, betonte Mustafa Dogan.

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Im Gegensatz dazu waren sich Jürgen Janssen, Manfred Wolf und Thomas Bartsch am Mittwoch einig, dass ein weltoffenes, tolerantes und friedvolles Miteinander ausgesprochen und nach außen getragen werden müsste. Es sollte stets sachbezogen diskutiert und respektvoll miteinander umgegangen werden, sagte Manfred Wolf.

Am Sonntag, 11. September, finden die Kommunalwahlen statt. Damit Politik nicht auf den Rücken von Minderheiten oder sozial Schwächeren geführt werde, wünscht sich der DGB-Kreisverband einen Wahlkampf, der ruhig, sachlich und lösungsorientiert geführt wird.

Die unterzeichneten Kreistagsfraktionen erklären, beim Werben um Wählerstimmen deutlich zu machen, dass die Wesermarsch weltoffen, tolerant und vielfältig ist. Mit Blick auf den aktuellen Flucht- und Migrationsdiskurs würden sie auf rassistische, fremdenfeindliche und andere diskriminierende Parolen verzichten. Auch werde man „auf Verkürzungen und Pauschalzuschreibungen verzichten, die Vorurteile und die Diskriminierungen von gesellschaftlichen Minderheiten fördern“.

Man werde sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Geflüchteten von heute die Nachbarn, Freunde und Kollegen von morgen werden können mit Perspektiven für die Zukunft, heißt es unter anderem in der Erklärung.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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