Berne „Nun bin ich der Hahn im Korb. Die Frauenquote ist damit bei der Berner CDU auf jeden Fall mehr als erfüllt“, scherzte der alte und neue Vorsitzende Karl-Ernst Thümler nach den einstimmigen Wahlen auf der Jahreshauptversammlung. Nach 18 Jahren hatte Heino Müller sein Amt als Stellvertreter abgegeben, als Beisitzer bleibt der Harmenhauser jedoch im Vorstand der Partei engagiert. Sarah Müller wird neben Elke Belsemeyer künftig 2. Stellvertreterin der Berner CDU sein. Kassenführerin und Schriftwartin bleiben Meike Bruns und Ursula Danne.

Björn Thümler konnte aufgrund seiner Tätigkeit im niedersächsischen Landtag seine Aufgaben im Berner Gemeinderat nicht mehr ausreichend wahrnehmen. Jürgen Ahrens ist darum nachgerückt und wird neben Fabian von Lübken, Heiko Hohnholz, Karl-Ernst Thümler und Eike Rulfs die Interessen der Partei im Rathaus vertreten.

„Liegen lassen – später machen“ sei anscheinend das Motto der neuen Landesregierung, kritisierte Björn Thümler bei seinem Bericht aus Hannover und prangerte dabei besonders die „Parteibuchpolitik“ der SPD an, bei der nicht nur drei Polizeipräsidenten, Mitglieder des Aufsichtsrats der Nord LB und der Regierungspräsident ihre Plätze räumen mussten, sondern auch die Migrationsbeauftragte ersetzt wurde. Statt der geplanten Stellenreduzierung gebe es jetzt 60 zusätzliche Landesbedienstete.

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Daneben informierte Thümler über aktuelle Themen in der Gemeinde: Das Torfaufkommen im Bereich des Neubaus der Huntebrücke werde die Fertigstellung des ersten Bereichs der B 212 neu um rund neun Monate verzögern. Die Kosten für den Straßenbau werden wahrscheinlich doppelt so hoch ausfallen wie vorher berechnet. Ein drohender Baustopp des Abschnitts zwischen B 74 und Harmenhausen konnte gerade noch verhindert werden, so dass geplant ist, mit den ersten Arbeiten im Herbst und den Sandaufschüttungen ab 2014 zu beginnen, so Thümler.

Zuvor hatte der von der CDU gestützte, parteilose Landratskandidat Thomas Brückmann Gelegenheit, sich und seine Ziele vorzustellen. In der Wesermarsch sehe er größte Potenziale. Ohne vernünftige Verkehrsanbindung gehe dies allerdings nicht. Er wolle dafür sorgen, dass der Landkreis nicht mehr als „Bauverhinderungsbehörde“ gesehen wird. „Aktuell 40 Prozent Naturschutzfläche machen mir Angst und Bange“, so Brückmann.

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